Anhaltende Sorgen um den Krieg im Nahen Ostern sowie immer wieder Spekulationen darüber, dass der Ausbau von Rechenzentren ein wenig ins Stocken kommen könnten, haben dem Tech-Segment zuletzt ein wenig zugesetzt. Auch die Aktie von SK Hynix konnte sich dem nicht entziehen und es musste etwas Abstand von vergangenen Rekordhochs genommen werden.
Das Unternehmen zeigt sich aber recht unbeeindruckt und investiert munter weiter in neue Kapazitäten. Zuletzt kündigte SK Hynix an, satte 13 Milliarden US-Dollar in ein neues Werk in Südkorea zu investieren. Jene soll bis Ende 2027 fertiggestellt sein und in direkter Nachbarschaft zu einer Waferfabrik stehen.
SK Hynix: Zukunftssicher
Der Plan lautet, die Wafer vor Ort in HBM-Speicher zu verarbeiten und damit den schier unstillbaren Bedarf von KI-Rechenzentren zu bedienen. Dabei sollen die Anlagen von Beginn an auf kommende Speichergenerationen eingestellt werden, um im Zeitraum von 2028 bis 2031 Speicher für die fortgeschrittensten KI-Beschleuniger herstellen zu können.
Den Anlegern scheinen die Pläne gut zu gefallen. Am Karfreitag, der in Südkorea nicht als Feiertag gilt, legte die Aktie bis zum Nachmittag um rund sechs Prozent auf 880.000 Won zu. Damit hält der Titel sich unverändert auf hohem Niveau. Trotz der Korrektur aus dem März lassen sich Aufschläge von 350 Prozent im Jahresvergleich bewundern.
SK Hynix Aktie Chart
Bisher ging alles gut
Die SK Hynix-Aktie bleibt vom geopolitischen Geschehen nicht unbeeinflusst. Sowohl höhere Energiepreise als auch Probleme in den Lieferketten sind als potenzielle Bedrohungen anzusehen. Zumindest momentan kann das Unternehmen höhere Kosten aber weitgehend schmerzfrei an die Kundschaft weiterreichen. Die Aktie steht und fällt weiterhin mit der Nachfrage nach Speicherchips und bisher deutet sich dort keine echte Entspannung an.
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