SK Hynix-Aktie: Doppelschlag in den USA?

Der südkoreanische Speicherhersteller SK Hynix prüft eine Zweitnotierung in den USA, um mit frischem Kapital die Produktion zu erweitern und die Sichtbarkeit gegenüber Wettbewerbern zu erhöhen.

Auf einen Blick:
  • Prüfung einer Zweitplatzierung an US-Börsen
  • Erwarteter Mittelzufluss von 14,4 Milliarden Dollar
  • Investitionen in neue Werke und Kapazitäten
  • Aktienkurs trotz Korrekturen deutlich im Plus

Der Speicherhersteller SK Hynix ist in den vergangenen Monaten verstärkt in das Interesse der Anleger gerückt. Die kaum stillbare Nachfrage hat dem Unternehmen sprudelnde Gewinne beschert und die Bilanzen konnten die Erwartungen der Analysten bei Weitem übertreffen. Nun kündigte das Unternehmen an, eine Zweitplatzierung an den US-Börsen ins Auge gefasst zu haben.

Details dazu gibt es zwar noch nicht und der Zeitplan sowie das Emissionsvolumen sollen erst später in einem vertraulichen Prospekt geteilt werden. Absehen lässt sich aber bereits, dass dadurch eine erhöhte Sichtbarkeit entstehen dürfte. Die Aktionäre von Konkurrent Micron fürchten bereits ein wenig die bessere Vergleichbarkeit, gilt SK Hynix doch trotz der brachialen Rallye der letzten Monaten noch als dezent unterbewertet.

Frisches Geld für SK Hynix

Die Zweitplatzierung soll sich aber gleich in doppelter Hinsicht lohnen. Insidern zufolge rechnet SK Hynix durch die Ausgabe neuer Aktien mit einem Mittelzufluss in Höhe von 14,4 Milliarden US-Dollar. Das Geld soll genutzt werden, um weitere Werke aus dem Boden zu stampfen und die Kapazitäten zu erhöhen.

Nachteile scheint es dabei keine zu geben. Der angeschlagenen Marktstimmung kann die SK Hynix-Aktie sich zwar dennoch nicht ganz entziehen. Die Kurse hielten sich zuletzt aber auf hohem Niveau. Am Donnerstag ging das Papier mit 922.000 Won (ca. 531 Euro) aus dem Handel. Trotz einiger Korrekturen im laufenden Monat sind das knapp 350 Prozent mehr als vor zwölf Monaten.

SK Hynix Aktie Chart

Auf Angriffskurs

SK Hynix schreitet mutig voran und rechnet damit, dass die Speicherpreise länger auf ihrem schwindelerregenden Niveau bleiben werden. Daher lässt man bei der Expansion nicht locker und geht nun mit der angekündigten Zweitplatzierung an der Börse auch ein wenig auf Angriffskurs zur US-Konkurrenz. Es wäre ja möglich, dass in Zukunft mancher Anleger in dem südkoreanischen Unternehmen eine attraktivere Alternative zu Micron erkennt.

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