SK Hynix Aktie: 37,61 Billionen Won Q1-Gewinn

SK Hynix erreicht erstmals eine höhere Bewertung als Samsung, erlebt aber nach Rekordhoch einen deutlichen Kursrückgang. Der Speicherboom treibt die Gewinne.

Auf einen Blick:
  • Historisch höhere Bewertung als Samsung
  • Kursrutsch nach Rekordhoch
  • Operative Marge erreicht Rekordwert
  • Ausverkaufte Speicherchips treiben Geschäft

Historische Meilensteine und ein plötzlicher Kursrutsch – bei SK Hynix lagen in dieser Woche Extreme nah beieinander. Der Speicherchiphersteller hat beim Bewertungsniveau erstmals den ewigen Rivalen Samsung Electronics hinter sich gelassen. Der Jubel währte allerdings nur kurz.

Am Donnerstag kletterte die Aktie auf ein Rekordhoch. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Jahr 2026 stieg auf 6,79 und übertraf damit knapp den Wert von Samsung. Vor drei Monaten klaffte hier noch eine deutliche Lücke zugunsten des Marktführers.

Am Freitag folgte ein harter Rückschlag. Ein schwaches makroökonomisches Umfeld drückte den südkoreanischen KOSPI-Index um 6,1 Prozent nach unten. Die SK-Hynix-Papiere fielen im Sog dieses Ausverkaufs um 7,66 Prozent auf 1.819.000 Won.

Gewinnmitnahmen nach einer rasanten Rally verstärkten den Druck. Allein in den vergangenen 30 Tagen hatte der Titel rund 60 Prozent zugelegt. Seit Jahresbeginn steht immer noch ein massives Plus von fast 169 Prozent auf der Anzeigetafel.

Ausverkaufte Speicherchips treiben das Geschäft

Der fundamentale Treiber hinter dem Aufstieg ist ein beispielloser Boom im Speichermarkt. Im ersten Quartal 2026 verzeichnete das Unternehmen einen operativen Gewinn von 37,61 Billionen Won. Die operative Marge erreichte 72 Prozent – ein Rekordwert für die Halbleiterindustrie.

Das Management meldet komplett ausverkaufte Bestände bei DRAM, NAND und HBM. Kundenaufträge können derzeit nicht vollständig bedient werden. Analysten von Goldman Sachs sprechen von der schwersten Angebotsknappheit seit 15 Jahren.

Diese Verknappung ruft die großen Technologiekonzerne auf den Plan. Medienberichten zufolge planen Microsoft, Google und Amazon milliardenschwere Investitionen. Sie wollen Kapazitätserweiterungen bei SK Hynix vorfinanzieren, um sich für die kommenden Jahre dringend benötigte HBM-Chips zu sichern.

Neue Produkte und ein wachsames Auge auf Samsung

Operativ treibt der Konzern den Ausbau parallel dazu zügig voran. Die Massenproduktion des neuen Speichermoduls SOCAMM2 ist angelaufen. Diese Technologie ist speziell für Nvidias kommende Vera-Rubin-Plattform ausgelegt und liefert die doppelte Bandbreite bei deutlich verbesserter Energieeffizienz.

Für August 2026 ist der Start der zweiten Ausbaustufe der Fabrik im Yongin Semiconductor Cluster geplant. Hier fließen Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe, um die Produktionskapazitäten drastisch zu erhöhen.

Die Konkurrenz schläft indes nicht. Samsung hat sich ebenfalls die Qualifikation für Nvidias neue Server-Plattform gesichert. Gelingt dem Rivalen in der zweiten Jahreshälfte 2026 die Massenproduktion der nächsten HBM4-Generation, drohen SK Hynix spürbare Marktanteilsverluste. Fällt der Anteil unter die Marke von 60 Prozent, steht die aktuelle Premium-Bewertung schnell wieder auf dem Prüfstand.

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