19 Billionen Won. Das klingt nach einer Zahl, die man sich zweimal vorlesen muss, aber die Umrechnung macht es nicht wirklich kleiner: rund 12,85 Milliarden Dollar, die SK Hynix in eine neue Fabrik in Südkorea steckt. Baubeginn ist noch in diesem Monat.
Alles für HBM
Die neue Anlage wird ausschließlich auf Advanced Packaging ausgerichtet sein, also genau den Prozess, ohne den High-Bandwidth Memory nicht existiert. HBM ist derzeit das Herzstück der KI-Rechenzentren, und SK Hynix liefert davon einen Großteil an Nvidia. Wer die Nachfragekurve der letzten zwei Jahre gesehen hat, versteht, warum das Unternehmen nicht wartet.
Bereits Anfang des Jahres hatte SK Hynix die Eröffnung eines anderen neuen Werks vorgezogen. Jetzt kommt die nächste Investitionswelle, und sie ist alles andere als klein.
Kapazität als einzige Antwort
Die Logik dahinter ist simpel: Wer im HBM-Markt zu langsam baut, verliert Marktanteile an Samsung oder Micron. SK Hynix hat den Vorsprung beim HBM3E hart erkämpft, und mit 13 Milliarden Dollar zeigt das Unternehmen, dass es diesen Vorsprung nicht kampflos abgeben will.
Ob die Nachfrage so stark bleibt wie erhofft, ist die eigentliche Frage. Aber wer auf Antworten wartet, baut halt keine Fabriken und verpasst wohlmöglich den Superzyklus.
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