Die Sixt-Aktie zeigte in den letzten Wochen eine bärenstarke Performance. Doch am Donnerstag ging die starke Aufwärtsbewegung mit einem Kursverlust von sechs Prozent abrupt zu Ende. Auch am Freitag liegt der Autovermieter mit gut zwei Prozent im Minus. Was bremst die Sixt-Aktie plötzlich aus?
Zwei Gründe für den Kursrückgang
Einen konkreten Anlass für den gestrigen Kursrückgang der Sixt-Aktie gab es nicht. Der Rückgang ist vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen:
Zum Ersten Gewinnmitnahmen nach der Irankrieg-Erholung. Nachdem die Aktie infolge des Konflikts im Nahen Osten und des damit verbundenen Energiepreisschocks auf ein Jahrestief unter 60 Euro gefallen war, startete sie im April eine beeindruckende Erholung. Bis zum Mittwoch war der Kurs rasant auf über 75 Euro gestiegen.
Marktbeobachter sprechen deshalb von klassischen Gewinnmitnahmen, da der kurzfristige Aufwärtstrend überhitzt war. Anleger sicherten sich die schnellen Gewinne der vorangegangenen zwei Wochen.
Zum Zweiten wurde ein charttechnisches Verkaufssignal generiert. Die Sixt-Aktie hatte erst am Mittwoch die 200-Tage-Linie nach oben durchbrochen – ein starkes Kaufsignal. Dass der Kurs am Donnerstag jedoch direkt wieder unter diese Marke zurückfiel, werteten viele Trader als sogenannten „Fehlausbruch“. Dies löste automatisierte Verkaufsorders aus und beschleunigte den Abwärtstrend im Tagesverlauf.
Das fundamentale Bild stimmt
Trotz des gestrigen Kursrückgangs bleibt das fundamentale Bild für Sixt im April positiv. Sixt hat im März ein Rekordergebnis für das Vorjahr gemeldet. Die Expansion in Nordamerika läuft besser als erwartet, Sixt hält dort mittlerweile einen Marktanteil von rund 17 Prozent. Auf der Hauptversammlung im Juni wird eine attraktive Dividende von ca. 3,20 Euro pro Stammaktie erwartet.
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