Simon Property Group zieht das Interesse großer Adressen auf sich. HSBC Holdings hat jüngst Anteile des US-Einkaufszentren-Spezialisten erworben. Die Bank setzt damit auf einen Trend, der sich bereits in den operativen Zahlen abzeichnet.
Das erste Quartal 2026 verlief für den Immobilienkonzern erfolgreich. Der Nettogewinn stieg auf 479,6 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum standen noch 413,7 Millionen US-Dollar in den Büchern.
Starke Kennzahlen und höhere Prognose
Besonders die für REITs wichtige Kennzahl FFO (Funds From Operations) legte zu. Sie kletterte um 7,5 Prozent auf 1,208 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Wert von 3,17 US-Dollar je Aktie.
Hinzu kommt ein Wachstum bei den Mieteinnahmen. Das operative Ergebnis der Immobilien stieg um 6,7 Prozent.
Das Management blickt optimistisch auf das Gesamtjahr. Die Prognose für den FFO hob der Vorstand an. Er erwartet nun Werte zwischen 13,10 und 13,25 US-Dollar je Anteilsschein.
Aktionäre profitieren direkt von dieser Entwicklung. Die Quartalsdividende steigt um 15 Cent auf 2,25 US-Dollar. Die Auszahlung erfolgt am 30. Juni an alle berechtigten Anteilseigner.
Rückkäufe stützen den Kurs
Parallel zum operativen Geschäft kaufte das Unternehmen eigene Aktien zurück. Rund 965.000 Papiere wechselten für 175 Millionen US-Dollar den Besitzer. Der Durchschnittspreis lag bei 181,59 US-Dollar.
An der Börse spiegelt sich die Zuversicht wider. Die Aktie legte seit Jahresbeginn um fast 17 Prozent zu und notiert aktuell bei 183,25 Euro. Damit bleibt das Papier in Schlagdistanz zum Rekordhoch von 191,40 Euro.
Der nächste wichtige Termin steht bereits fest. Im August veröffentlicht Simon Property Group die Ergebnisse für das zweite Quartal. Dann muss der Konzern beweisen, ob er das operative Tempo halten kann.
Simon Property-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Simon Property-Analyse vom 23. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Simon Property-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Simon Property-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
