Silberpreis: Stärkster Tagesgewinn seit Februar!

Silber erzielt mit einem Plus von 6,3 Prozent den höchsten Tagesgewinn seit Februar. Hedgefonds und Trendfolger treiben den Kurs auf 85,485 Dollar.

Auf einen Blick:
  • Silber surgte um 6,3 Prozent auf 85,485 Dollar je Unze
  • Stärkster Tagesgewinn seit dem 27. Februar
  • Hedge Funds und Trend-Follower trieben den Kauf
  • Spekulationen auf einen Anstieg bis 90 Dollar je Unze

Sechs Wochen stetigen Anstiegs, dann ein Tag, der alles übertrifft: Silber legte am Montag um 6,3 Prozent auf 85,485 Dollar je Unze zu, der stärkste Tagesgewinn seit dem 27. Februar und der beste Schlusskurs seit dem 10. März. Gold hingegen blieb nach vier Gewinntagen in Folge praktisch unverändert bei 4.718,70 Dollar je Unze.

Hedge Funds kamen von der Seitenlinie

Ryan McKay, Senior Commodity Strategist bei TD Securities, macht vor allem eine Gruppe für den Schub verantwortlich: Hedge Funds und andere gehebelte Investoren, die in den vergangenen Wochen abgewartet hatten. Dazu kamen Trend-Follower, die auf die technischen Ausbruchssignale reagierten, die Silber in den letzten sechs Wochen erzeugt hatte. Das Metall durchbrach dabei mehrere Kursmarken, die Trader regelmäßig beobachten, was wiederum neue Käufer anzog.

Die Spekulation auf 90 Dollar je Unze ist nun im Markt. Ob das reicht, um dorthin zu kommen, ist eine andere Frage.

Silber/US-Dollar Chart

Wachstumsmetall oder Angstmetall?

John Caruso von RJO Futures brachte es auf den Punkt: Silber hat einen Fuss in beiden Lagern. Die Märkte konzentrierten sich derzeit eher auf „Wachstumsmetalle“ als auf „Angstmetalle“, schrieb er in einer Notiz. Und genau das macht Silber gerade interessant, denn Gold profitiert von dieser Stimmung kaum noch. Priyanka Sachdeva von Phillip Nova beschrieb Gold als gefangen zwischen geopolitischer Angst und Inflationssorgen, ein Umfeld, das den Kurs trotz extremer Volatilität an den globalen Märkten weitgehend orientierungslos lässt.

Gold unter Druck, Silber im Rampenlicht

Im Hintergrund laufen die bekannten geopolitischen Themen weiter: Die Hoffnung auf Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran ist erneut gedämpft, nachdem Trump Irans Reaktion auf den jüngsten US-Vorschlag als „Müll“ bezeichnete. Die Straße von Hormuz bleibt ein Unsicherheitsfaktor. Und Indiens Premierminister Modi bat seine Bürger, für ein Jahr auf Goldkäufe zu verzichten, um die Devisenreserven des Landes zu schützen, denn die Rupie hat seit Ausbruch des Nahost-Kriegs am 28. Februar deutlich nachgegeben.

Silber kümmert das alles gerade wenig. 90 Dollar je Unze, das klingt ambitioniert. Vor sechs Wochen klang 85 Dollar genauso ambitioniert.

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