Der Silberpreis ist unter die Marke von 70 Dollar gefallen und befindet sich damit offiziell im Bärenmarkt. Seit den Höchstständen Anfang März hat das Edelmetall fast 30 Prozent an Wert verloren. Die Verkäufe beschleunigten sich, nachdem der iShares Silver Trust (SLV) unter seine wichtige 100-Tage-Linie gerutscht ist.
Das ist mehr als nur ein technischer Bruch. Händler berichten von systematischen Verkäufen, die durch das Unterschreiten dieser Unterstützungslinie ausgelöst wurden. Der Absturz kam schnell und heftig, und die Geschwindigkeit deutet weniger auf schwache Fundamentaldaten hin als vielmehr auf das Auflösen von Positionen.
Ein weiteres Problem macht die Runde. Zerohedge warnte bereits vor einem Monat, dass Jane Street als größter marginaler Preissetzer einen Absturz garantiert. Gemeint ist damit, dass Hochfrequenzhändler die Liquidität dominieren und Bewegungen verstärken können, sobald die Dynamik nachlässt. Genau das scheint jetzt einzutreten.
Silber/US-Dollar Chart
Liquidität schwindet, Volatilität steigt
Die Märkte sind fragil geworden, und die Volatilität nimmt zu. Wenn wichtige Akteure sich zurückziehen, bleibt der Markt anfällig für scharfe Abstürze. Analysten sprechen von einem klassischen Luftloch, bei dem flow-getriebene Rallyes abrupt umkehren.
Der Bruch technischer Niveaus signalisiert weiteres Abwärtsrisiko, solange sich die Preise nicht schnell stabilisieren. Für Anleger wird es jetzt darauf ankommen, ob Silber einen Boden findet oder die Verkaufswelle weitergeht. Die nächsten Tage dürften entscheidend sein.
Silber-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Silber-Analyse vom 19. März liefert die Antwort:
Die neusten Silber-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Silber-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
