Mit einem Plus von 3,75 % auf 93,3 US-Dollar pro Unze startete der Silberpreis stark in die neue Woche, nachdem die Notierung am Freitag wohl wegen Gewinnmitnahmen Rücksetzer hingenommen hatte. Mit den Zugewinnen vom Montag notiert der Silberpreis wieder auf einem Rekordstand (Stand: 19.01.2026, 12:30 Uhr).
Silberpreis: Trump greift nach Grönland – Investoren nach Sicherheit
Als Treiber dürfte sich Donald Trumps aggressive Politik bezüglich Grönland erwiesen haben. Der US-Präsident drohte den EU-Staaten mit höheren Zöllen, sollten diese sich weiterhin weigern, einer US-Annexion der Arktis-Insel zuzustimmen. Brüssel kündigte seinerseits wirtschaftliche Vergeltungsmaßnahmen gegen die USA an.
Im Umfeld zunehmender geopolitischer Unsicherheiten steigt die Nachfrage nach sicheren Häfen. Neben Gold profitiert davon auch Silber.
Silberpreis: Weitere unterstützende Faktoren
Gleichzeitig ist Silber längst auch ein wichtiges Industriemetall, das wegen seiner physikalischen Leitfähigkeiten für Mega-Trends wie Energiewende und KI-Boom wichtig ist. Hinzu kommen die wahrscheinlichen Zinssenkungen der US-Notenbank Fed, wodurch die Edelmetalle noch attraktiver für Investoren werden.
Nicht zuletzt sorgt die zunehmende Dedollarisierung für eine anziehende Nachfrage nach sicheren und physischen Vermögenswerten, was die Bedeutung von Gold und Silber ebenfalls erhöht.
Silberpreis: 100 USD im Fokus
Der Silbermarkt befindet sich obendrein seit Jahren in einem strukturellen Angebotsdefizit, was die Preise unterstützt. Es wird sich nun zeigen, ob noch genügend Käufer am Markt sind, um den Silberpreis auch über die psychologisch wichtige 100-USD-Schwelle zu hieven. Die meisten Investmentinstitute jedenfalls sind angesichts der vielen unterstützenden Faktoren bullisch gestimmt.
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