Silber Preis: UBS senkt Nachfrage auf 300 Millionen Unzen

Starke US-Inflationsdaten und fallende Zinssenkungserwartungen lassen den Silberpreis auf Wochensicht um über neun Prozent einbrechen.

Auf einen Blick:
  • Silber verliert über neun Prozent
  • US-Inflation dämpft Zinssenkungshoffnungen
  • UBS senkt Silber-Nachfrageprognose deutlich
  • Wichtige charttechnische Unterstützung bei 75,70 Dollar

Erst zur Wochenmitte schien die Marke von 90 US-Dollar greifbar. Dann drehte die Stimmung am Anleihemarkt abrupt. Ein unerwartet starker Anstieg der US-Inflation hat den Silberpreis am Freitag massiv unter Druck gesetzt.

Das Edelmetall verlor zum Wochenschluss 9,12 Prozent an Wert. Der Handel endete bei 77,55 US-Dollar. Damit verpuffte die jüngste Erholungsrallye fast vollständig. Auf Jahressicht rettet Silber aktuell noch ein mageres Plus von gut sieben Prozent.

Zinswende rückt in weite Ferne

Auslöser des Abverkaufs waren aktuelle US-Wirtschaftsdaten. Die Erzeuger- und Importpreise stiegen im April rasant an. Das dämpft die Hoffnungen auf Zinssenkungen der US-Notenbank Fed erheblich. Händler preisen für das laufende Jahr kaum noch Lockerungen ein. Einige spekulieren sogar über eine erneute Zinserhöhung.

Die Folge: Die Renditen für US-Staatsanleihen schossen nach oben. Dreißigjährige Papiere rentieren nun bei über 5,1 Prozent. Da Silber keine Zinsen abwirft, verliert der Rohstoff in diesem Umfeld massiv an Attraktivität.

Schwache Industrie bremst zusätzlich

Parallel dazu trüben fundamentale Daten die Stimmung. Die Großbank UBS hat ihre Prognose für die Silber-Nachfrage drastisch gesenkt. Die Analysten erwarten für dieses Jahr nur noch 300 Millionen Unzen. Zuvor lag die Schätzung bei über 400 Millionen.

Als Gründe nennt die Bank eine schwächere industrielle Nutzung und ein steigendes Angebot aus den Minen. Schwache Konjunkturdaten aus China belasten die Aussichten für Industriemetalle zusätzlich. Das trifft Silber wegen seiner Doppelfunktion als Anlagegut und Industrierohstoff hart.

Zum Handelsstart am Montag rücken nun charttechnische Marken in den Fokus. Analysten sehen eine wichtige Unterstützung bei 75,70 US-Dollar. Fällt der Kurs darunter, droht ein weiterer Rücksetzer in Richtung der 72-Dollar-Marke. Impulse dürften in den kommenden Tagen vor allem von neuen Aussagen der Fed-Mitglieder ausgehen.

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