Siemens Healthineers rechnet für das Geschäftsjahr 2027 mit einem vergleichbaren Umsatzwachstum von 4,0–5,0 %. Das Unternehmen stellte am Donnerstag ein bereinigtes unverwässertes Ergebnis je Aktie von 2,20–2,40 € in Aussicht.
Ausblick bleibt hinter Erwartungen zurück
Damit liegt die gesamte Gewinnspanne unter dem Wert des Geschäftsjahres 2026. Für dieses hatte Siemens Healthineers am Donnerstag einen bereinigten unverwässerten Gewinn je Aktie von 2,42 € gemeldet.
Auch beim Wachstum fällt die Prognose zurückhaltender aus als von Analysten erwartet. Reuters zufolge hatten diese mit einem Umsatzplus von 5,5 % gerechnet. Ihre Erwartung für das Ergebnis je Aktie lag bei 2,37 € und damit innerhalb der angekündigten Bandbreite.
Als Belastungsfaktoren nannte Reuters die anhaltende Schwäche in China und das rückläufige Diagnostikgeschäft. Dessen vergleichbarer Umsatz sank im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 um 4,2 %. Nach dem Geschäftsbericht und dem Ausblick geriet die Aktie am Donnerstag unter Druck.
Im Konzern insgesamt war das vergleichbare Umsatzwachstum im Schlussquartal stärker ausgefallen: Siemens Healthineers meldete am Donnerstag für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Zuwachs von 5,9 %. Die bereinigte EBIT-Marge erreichte 15,9 %.
Analysten setzen unterschiedliche Akzente
Barclays hob am Freitag das Kursziel von 47,50 € auf 51 € an und bestätigte die Einstufung „Overweight“. Analyst Hassan Al-Wakeel begründete seine positive Einschätzung mit einem erwarteten starken Produktzyklus im Jahr 2027.
Deutsche Bank Research beließ die Aktie dagegen am Freitag nach den Jahreszahlen auf „Hold“. Das Kursziel blieb bei 39 €.
Als nächster bestätigter Investorentermin ist für den 9. November 2026 eine Roadshow mit JPMorgan in London angekündigt.
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