Siemens Healthineers und Paradromics haben am 19. Oktober die gemeinsame Entwicklung einer multimodalen Bildgebungsplattform vereinbart. Medienberichten zufolge soll die Plattform für den Einsatz implantierbarer Gehirn-Computer-Schnittstellen entwickelt werden. Die Vereinbarung betrifft damit ein Vorhaben, bei dem Bildgebung und implantierbare Schnittstellen zum Gehirn zusammenkommen sollen.
Neue Plattform und verändertes Ultraschallangebot
Die Zusammenarbeit mit Paradromics ergänzt die Ausrichtung des Ultraschallgeschäfts auf prozedurale Bildgebung und bildgeführte Therapie, über die am Mittwoch berichtet wurde. Bei der Kooperation geht es um die vereinbarte Entwicklung einer Plattform; im Ultraschallgeschäft hat Siemens Healthineers dagegen bereits Änderungen am Verkaufsangebot vorgenommen.
Den Verkauf seiner allgemeinen Ultraschallsysteme hatte das Unternehmen vor gut drei Wochen eingestellt. Davon betroffen sind die Systeme Acuson Sequoia und Redwood sowie die Modelle Juniper und Maple. Für Kunden, die diese Systeme bereits einsetzen, sollen Service und Support fortgeführt werden. Die Einstellung des Verkaufs betrifft damit das Angebot der genannten Geräte, während die Betreuung der Bestandskunden weiter vorgesehen ist.
Rückkäufe und bevorstehende Geschäftszahlen
Daneben meldete Siemens Healthineers am 26. Oktober weitere Käufe eigener Aktien. Im Berichtszeitraum vom 19. bis 25. Oktober kaufte das Unternehmen 50.000 eigene Aktien zurück.
Für den längeren Zeitraum seit dem 1. Juni summierten sich die Rückkäufe bis zum 25. Oktober auf 3.579.346 Aktien. Diese Gesamtzahl umfasst die seit Beginn dieses Zeitraums zurückgekauften Papiere und beschreibt nicht allein die zuletzt gemeldete Woche.
Für Anleger steht als nächster angekündigter Finanztermin die Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal 2026 an. Siemens Healthineers will diese Geschäftszahlen am 5. November vorlegen.
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