Siemens Energy-Aktie: Zu viel Phantasie?

Die Aktie von Siemens Energy hat nach ihrem Rekordlauf wieder massiv abgegeben. Ein Analyst hatte erst am Dienstag ein weitaus höheres Kursziel aufgerufen.

Auf einen Blick:
  • Korrektur nach Erreichen eines neuen Rekordhochs bei 131,45 Euro
  • Optimistische Kursziele für Siemens Energy bis zu 160 Euro
  • Deutsche Bank sieht hingegen nur noch moderates Potenzial

Die Rekordjagd von Siemens Energy ist zu Ende. Noch am Mittwoch erreichten die Papiere des Energietechnik-Konzerns bei einem Kurs von 131,45 Euro im Xetra-Handel eine neue Bestmarke. Doch bereits am Abend war die Siemens-Energy-Aktie auf 129,40 Euro zurückgefallen. Am Donnerstag zum Handelsschluss stand ein weiteres Minus von 4,5 Prozent auf 123,60 Euro. Dabei erkannte ein Analyst zuletzt noch viel Phantasie im Titel. Zu viel?

Kursziel für Siemens Energy bei 150 Euro

Es war das US-Analysehaus Bernstein Research das Siemens Energy am Dienstag mit „Outperform“ und einem Kursziel von 150 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen hatte. Für das Unternehmen sprächen

  • ein länger dauernder Aufwärtszyklus und der Aufbau strategischer Energieversorgung von Kunden, schrieb Alasdair Leslie laut finanzen.net
  • neben Siemens Energy zählten Siemens, Rexl und Schneider Electric zu seinen Favoriten in der Branche, so Leslie in seiner Studie

Und er ist in seinem Optimismus keinesfalls alleine, JPMorgan hatte die Einstufung auf „Overweight“ mit einem Kursziel von sogar 160 Euro belassen. In der letzten Telefonkonferenz für Analysten vor den Zahlen habe der Energietechnikkonzern größtenteils die wichtigsten Aussagen vom jüngsten, positiven Kapitalmarkttag wiederholt, schrieb Phil Buller in seinem Ausblick im Dezember. Das Management gehe davon aus, dass der Markt für Gasturbinen bis 2035 robust bleiben wird.

Deutsche Bank bei Siemens-Energy-Aktie vorsichtiger

Weit weniger euphorisch war am Dienstag Deutsche Bank Research, die das Kursziel für Siemens Energy auf „Buy“ mit einem Kursziel von 135 Euro belassen hatte. Er erwarte weiterhin eine starke Geschäftsentwicklung, schrieb Gael de-Bray. Zudem sehe er Aufwärtspotenzial für die Prognose für den freien Barmittelzufluss für 2025/26. Dennoch sah er in seinem Ausblick auf die am 11. Februar erwarteten Zahlen des Energietechnikkonzerns zum ersten Geschäftsquartal nach dem Rekordlauf nur noch Kurspotenzial von knapp 10 Prozent.

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