Siemens Energy-Aktie: Zeit für Verkäufe?

Trotz starker Netzgeschäftsaussichten sieht JP Morgan die Siemens-Energy-Bewertung nach Kursrally als ausgeschöpft an. Asiatische Konkurrenz erhöht den Druck.

Auf einen Blick:
  • Asiatische Anbieter holen im Netzgeschäft auf
  • JP Morgan bewertet Aktie nach Rally als neutral
  • Aktie verlor fast 3 Prozent durch Gewinnmitnahmen
  • Fundamentale Geschäftsentwicklung bleibt positiv

Die Aktie von Siemens Energy gehört im laufenden Jahr zu den Top-Performern an den hiesigen Märkten. Zu verdanken ist dies zu weiten Teilen den hervorragenden Aussichten im Netzgeschäft. Daran hat sich nach Ansicht der Analysten von JP Morgan grundsätzlich auch wenig geändert.

In einer frisch veröffentlichten Studie sprechen die Experten von einer weiterhin enormen Nachfrage nach der entsprechenden Technik, und das weltweit. Allerdings wird auch prognostiziert, dass asiatische Anbieter aufholen und damit den Wettbewerbsdruck maßgeblich erhöhen dürften. Damit im Hinterkopf wird die Bewertung von Siemens Energy nach enormen Kurssprüngen langsam doch als einigermaßen ausgeschöpft angesehen.

Gewinnmitnahmen setzten Siemens Energy zu

Unverändert lässt sich JP Morgan nur zu einem neutralen Ausblick hinreißen; ein konkretes Kurszel wurde nicht genannt. Den Anlegern scheint es aber schon zu reichen, um etwas vorsichtiger zu werden und am Mittwoch ließen sich deutliche Gewinnmitnahmen beobachten. Der Aktienkurs fiel um 2,9 Prozent auf 91,76 Euro zurück und entfernte sich weiter vom 52-Wochen-Hoch bei 104,85 Euro.

Siemens Energy Aktie Chart

Die Siemens Energy-Aktie erreicht damit in etwa den niedrigsten Stand seit vier Wochen und sendet auch charttechnisch dezente Warnsignale aus. Dass manch einer da noch Kasse machen möchte, ehe es zu spät ist, ist erstmal nachvollziehbar. Abseits der vagen Sorge um Korrekturen gibt es aber wenig, was für einen anhaltenden Abwärtstrend sprechen würde.

Siemens Energy bleibt auf Kurs

Das Wachstum bei Siemens Energy konnte sich zuletzt munter fortsetzen und selbst die Krisentochter Gamesa schreibt deutlich geringere Verluste. Zwar lässt sich trefflich darüber diskutieren, wie viel zukünftiges Wachstum im Titel bereits eingepreist ist. Doch solange es fundamental aufwärts geht, wird der Aktienkurs diesem Beispiel sehr wahrscheinlich folgen. Korrekturen können daher auch eine Einstiegschance sein, wenngleich sich Garantien leider nie aussprechen lassen.

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