Siemens Energy-Aktie: Wunderbare Jahre?

Siemens Energy profitiert stark von der Nachfrage nach Gaskraftwerken und Rechenzentren. CEO Bruch sieht weiteres Wachstum, auch wenn die Aktie nach starkem Anstieg hoch bewertet ist.

Auf einen Blick:
  • Aktie erreicht neue Höchststände über 170 Euro
  • Starke Nachfrage nach Gaskraftwerken und Rechenzentren
  • CEO sieht kein baldiges Ende des Wachstums
  • Aktie nach 200 Prozent Plus hoch bewertet

Am gestrigen Mittwoch konnte die Siemens Energy-Aktie oberhalb von 170 Euro wieder einmal neue Rekorde markieren. Die enorme Nachfrage nach Gaskraftwerken sowie der unstillbare Hunger nach neuen Rechenzentren bescheren dem Konzern Rekordzahlen, worauf der Aktienkurs natürlich entsprechend reagiert. Manch einer sorgt sich allerdings darum, dass es nicht ewig in diesem Tempo weitergehen dürfte.

Im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ zeigt sich CEO Christian Bruch allerdings ausgesprochen entspannt. Ein Ende des Wachstums sei derzeit nicht in Sicht. Es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass der Markt sich bis zum Ende des Jahres fundamental verändern würde. Auch darüber hinaus erkennt der Siemens Energy-Chef Wachstumspotenzial.

Siemens Energy denkt schon an morgen

Abflachen werden die Kurve laut Bruch wahrscheinlich irgendwann in den 2030er Jahren. Darauf will Siemens Energy bereits vorbereiten. Wenn es soweit ist, will der Konzern „resilient“ sein. Dazu gehört, die Profitabilität weiter zu verbessern. Das ist zuletzt bereits gelungen und auch bei der Krisentochter Gamesa gab es Zeichen der Besserung zu sehen.

Die Aktie darf nach Aufschlägen von über 200 Prozent in den letzten zwölf Monaten dennoch als hoch bewertet gelten. Gleichwohl muss das nicht bedeuten, dass schon eine Korrektur drohen würde. Ab und zu werden einige Investoren mit Sicherheit Gewinne mitnehmen. Doch solange das fundamentale Wachstum sich fortsetzen kann, wird der Aktienkurs diesem Beispiel sehr wahrscheinlich Folge leisten.

Siemens Energy Aktie Chart

Das sieht richtig gut aus

Zumindest momentan könnten die Aussichten für Siemens Energy kaum noch besser ausfallen. Das gilt auch in der Charttechnik, wo längst sämtliche Widerstände überwunden werden konnten. Um an diesem Trend etwas zu ändern, bräuchte es schon eine mittelschwere Katastrophe, etwa in Form einer platzenden KI-Blase. Zahlen von Nvidia nahmen solchen Befürchtungen jedoch zuletzt ebenfalls den Wind aus den Segeln.

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