Siemens Energy-Aktie: Wie verrückt ist das denn!

Marktstudie sieht Siemens Energy unter den 15 führenden Öl- und Gas-Ausrüstern. Der globale Markt soll bis 2035 auf 42 Mrd. USD wachsen.

Auf einen Blick:
  • Top-15-Status in Marktanalyse
  • Marktwachstum auf 42 Mrd. USD
  • Stärkstes Wachstum in Asien
  • LNG-Geschäft als Wachstumstreiber

Siemens Energy gehört laut einer aktuellen Marktanalyse von Spherical Insights zu den 15 weltweit wichtigsten Anbietern von statischen und rotierenden Anlagen für die Öl- und Gasindustrie.

Siemens Energy-Aktie: Prozessausrüstung für Öl und Gas als Wachstumsmarkt

Genannt wird der Konzern dabei neben Branchengrößen wie Baker Hughes, GE Vernova, SLB oder Emerson. Die Studie geht davon aus, dass der globale Markt in den kommenden Jahren weiter wachsen wird – getragen von steigender Energienachfrage, Investitionen in die Modernisierung bestehender Anlagen sowie der zunehmenden Digitalisierung industrieller Prozesse.

Konkret erwartet Spherical Insights einen Anstieg des globalen Marktvolumens von 31,32 Mrd. USD im Jahr 2025 auf 42,06 Mrd. USD im Jahr 2035. Die jährliche Wachstumsrate würde somit knapp 3 % betragen. Den größten absoluten Umsatz sehen die Experten in den USA, das schnellste Wachstum in Asien.

Siemens-Energy-Aktie: Breite Aufstellung reduziert Risiken

Auch wenn Siemens Energy häufig mit Stromnetzen, Windkraft oder der Energiewende in Verbindung gebracht wird, spielt das Öl- und Gasgeschäft weiterhin eine wichtige Rolle. Der Konzern liefert unter anderem Gasturbinen, Verdichter, Kompressoren und weitere rotierende Maschinen für Förderanlagen, LNG-Terminals, Raffinerien und petrochemische Anlagen.

Hinzu kommen digitale Lösungen für die Überwachung und Wartung dieser Systeme. Gerade im LNG-Bereich profitiert Siemens Energy von den weltweit hohen Investitionen in neue Export- und Importkapazitäten sowie in die Modernisierung bestehender Infrastruktur.

Zur Einordnung: Diese Kombination aus klassischen Energieanlagen und Zukunftstechnologien macht Siemens Energy weniger abhängig von einzelnen Märkten und verschafft dem Unternehmen zusätzliche Wachstumschancen, solange die weltweite Energienachfrage sowohl Investitionen in erneuerbare als auch in konventionelle Infrastruktur erfordert.

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