Siemens Energy-Aktie: Wie lange geht das noch gut?

Siemens Energy überzeugt mit Rekordaufträgen und verdoppeltem Gewinn. Der KI-Boom beflügelt die Nachfrage nach Netztechnik und Turbinen.

Auf einen Blick:
  • Auftragseingang erreicht neues Allzeithoch
  • Gewinn nach Steuern verdoppelt sich
  • Aktienrückkauf um eine Milliarde aufgestockt
  • Analysten bewerten Aktie unterschiedlich

Die Siemens Energy-Aktie verzeichnete auch am Mittwochmorgen ein Plus von 3,3 % auf 177,0 Euro. Bereits am Dienstagabend drehte der Energietechnik-Titel ins Plus, nachdem der Konzern starke Zahlen vorgelegt und vor allem seine Prognose nach oben geschraubt hatte (Stand: 13.05.2026, 9:00 Uhr).

Der Auftragseingang erreichte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 mit 17,7 Milliarden Euro ein neues Allzeithoch, der Auftragsbestand kletterte auf 154 Milliarden Euro.

Siemens Energy-Aktie: KI-Boom treibt Nachfrage nach Strom und Netztechnik

Treiber hinter der starken Entwicklung ist vor allem der rasant wachsende Strombedarf von KI-Rechenzentren, der die Nachfrage nach Stromnetzen und Gasturbinen in die Höhe treibt. Besonders das Segment Grid Technologies legte stark zu. Die Umsatzerlöse stiegen auf vergleichbarer Basis um 8,9 % auf 10,3 Milliarden Euro. Der Gewinn nach Steuern verdoppelte sich nahezu auf 835 Millionen Euro, das Ergebnis je Aktie stieg auf 0,89 Euro.

CEO Christian Bruch zeigte sich zuversichtlich: Das Marktumfeld bleibe trotz geopolitischer Unsicherheiten sehr positiv, und die erhöhte Prognose spiegele die Überzeugung wider, dass sich diese Entwicklung fortsetze. Für das Gesamtjahr erwartet Siemens Energy nun ein Umsatzwachstum von 14 bis 16 % sowie einen Gewinn nach Steuern von rund 4 Milliarden Euro.

Siemens Energy-Aktie: Aktienrückkauf beschleunigt – Analysten uneins

Siemens Energy stockt sein aktives Aktienrückkaufprogramm im laufenden Geschäftsjahr um bis zu eine weitere Milliarde Euro auf. Zusammen mit der bereits ausgezahlten Dividende und früheren Rückkäufen ergibt sich damit eine Gesamtausschüttung von 3,6 Milliarden Euro an die Aktionäre. Bis 2028 plant das Unternehmen Rückkäufe im Gesamtvolumen von bis zu 6 Milliarden Euro.

Bei Analysten sorgt das für unterschiedliche Reaktionen. JPMorgan hob sein Kursziel auf 225 Euro an und bestätigte die Kaufempfehlung. Analyst Phil Buller lobte ausdrücklich den beschleunigten Rückkauf als eigentlichen Mehrwert der Veröffentlichung.

Barclays dagegen hob das Kursziel zwar von 100 auf 110 Euro an, blieb aber bei der neutralen Einstufung und deutlich unter dem tatsächlichen Kursniveau. Das Chance-Risiko-Profil sei auf aktuellem Niveau ausgereizt, so der Experte Vlad Sergievskii. Der Analyst betonte, dass die aktuelle Bewertung den besten Geschäftszyklus einer ganzen Generation bereits so einpreise, als ob er niemals enden würde.

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