Siemens Energy-Aktie: Irre Geldquelle angezapft!

Die Bank of America hebt das Kursziel für Siemens Energy deutlich an und prognostiziert eine Verdreifachung des Servicegeschäfts mit Gasturbinen bis Mitte der 2030er Jahre.

Auf einen Blick:
  • Kursziel von Bank of America auf 220 Euro erhöht
  • Potenzial für starkes Wachstum im Servicegeschäft
  • Langfristige Serviceverträge sichern stabile Cashflows
  • Installierte Turbinenbasis soll um über 30 Prozent wachsen

Auch die Siemens Energy-Aktie konnte sich am Montag dem allgemeinen Öl-Schock infolge des anhaltenden Irankriegs nicht entziehen. So verzeichnete der Energietechniktitel ein Minus von 5,6 % auf 141,3 Euro.

Auf 7-Tages-Sicht beläuft sich der Rückgang somit auf rund 13 %. Unterm Strich notiert die Dax-Aktie aber immer noch auf einem hohen Niveau. (Stand: 09.03.2026, 9:30 Uhr).

Siemens Energy-Aktie: Bank of America erhöht Kursziel auf 220 Euro

Für Zuversicht sorgte kürzlich ein Analystenkommentar der Bank of America (BofA). Das einflussreiche US-Geldinstitut erhöhte sein Kursziel für die Siemens Energy-Aktie von 200 auf 220 Euro. Die BofA betonte das Potenzial des deutschen Konzerns im Gas-Aftermarket – also Ersatzteile und Dienstleistungen für bereits installierte Gas- und Dampfturbinen.

Hintergrund: Siemens Energy hat rund um den Globus tausende solcher Turbinen installiert, für die der Konzern in der Regel Wartungsverträge hält. Diese sichern Energy anhaltende Cashflows. Der Clou: Der weltweite Markt für Gasturbinen wächst rasant – vor allem wegen des steigenden Energiebedarfs z.B. infolge des KI-Booms.

Siemens Energy-Aktie: Gigantische Prognose und lukrative Geldquelle

Konkret erwartet die Bank of America, dass sich das Gas-Aftermarket-Geschäft von Siemens Energy bis Mitte der 30er-Jahre auf rund 5 Milliarden Euro verdreifachen könnte. Auch prognostizieren die Analysten, dass die installierte Turbinenbasis in den kommenden Jahren um über 30 % anwachsen dürfte.

Gleichzeitig liefern die neueren Turbinen deutlich bessere Serviceerträge, weil:

  • sie häufiger und intensiver gewartet werden,
  • pro Turbine mehr Arbeitsaufwand anfällt,
  • und die Preise für Serviceleistungen gestiegen sind.

Der entscheidende Punkt: Ein Großteil dieser zusätzlichen Gewinne ist langfristig abgesichert, weil fast alle Kunden inzwischen 20‑Jahres‑Serviceverträge abschließen. Dadurch entsteht ein verlässlicher, wiederkehrender Einnahmestrom, der das Wachstum im Gas‑Aftermarket über viele Jahre stabil trägt.

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