Siemens Energy-Aktie: Warum nur?

Die Aktie von Siemens Energy hat ihre Erholungsphase bereits wieder beendet. Dabei könnte der Konzern vom Irankrieg sogar profitieren. Perspektivisch.

Auf einen Blick:
  • Die Siemens-Energy-Aktie steht nach kurzer Erholung wieder unter Druck
  • Der Krieg im Nahen Osten scheint die Anleger weiter zu verunsichern
  • Doch der Energietechnik-Konzern könnte mittelfristig sogar profitieren

Die Erholungsphase bei der Aktie von Siemens Energy scheint bereits wieder vorbei. Nach ihrem Einbruch zum Wochenstart bis auf 135,70 Euro im Xetra-Handel, hatten sich die Papiere des Energietechnik-Konzerns am Dienstag zwischenzeitlich auf 159,40 Euro gesteigert. Doch seitdem geht es tendenziell bei der Aktie wieder zurück. Am Freitag bis zum Mittag verlor sie weitere knapp zwei Prozent und notiert wieder unter der Marke von 150 Euro. Die Frage ist: warum nur?

Siemens Energy Aktie Chart

Siemens Energy bei Erneuerbaren ein wichtiger Akteur

Denn wenngleich auch Siemens Energy als produzierendes Unternehmen derzeit nicht von den erhöhten Energiepreisen verschont bleibt, müsste der Konzern indirekt von den geopolitischen Krisen eigentlich profitieren – perspektivisch zumindest. „Westliche Staaten investieren verstärkt in den Ausbau und die Modernisierung ihrer eigenen Stromnetze sowie in LNG-Infrastruktur, um ihre Abhängigkeit von politisch instabilen Regionen zu verringern“, heißt es aktuell auf finanzen.net. Und in der Tat ist Siemens Energy gerade im Bereich der erneuerbaren Energien ein bedeutender Akteur.

Durch die vollständige Übernahme von Siemens Gamesa Renewable Energy ist das Unternehmen einer der weltweit führenden Anbieter von Onshore- und Offshore-Windkraftanlagen. Der Konzern liefert zudem die notwendige Infrastruktur, um erneuerbare Energien in Stromnetze zu integrieren. Auch im Wasserstoffsegment und bei der Entwicklung von Batteriespeichern ist Siemens Energy aktiv.

  • Und so waren die Analysten bis zuletzt optimistisch gestimmt, was die Kursentwicklung anbetrifft.
  • Die US-Bank JPMorgan etwa hatte die Einstufung für Siemens Energy jüngst auf „Overweight“ belassen

Analyst bei Siemens Energy optimistisch

Analyst Phil Buller sah Anfang März durch den militärischen Konflikt im Nahen Osten „kaum direkten Einfluss auf die europäische Investitionsgüterbranche“, wie er schrieb. Auch Investitionen in Projekte in den Bereichen Stromerzeugung, Energienetze oder KI-Rechenzentren dürften deshalb kaum eingefroren werden, so der Analyst. Die Anleger hingegen bleiben skeptisch, die zuletzt aufgerufenen Kursziele sind noch weit entfernt.

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