167,90 Euro, so lautet nach wie vor das Rekordhoch bei der Aktie von Siemens Energy. Aufgestellt wurde die Bestbewertung am Mittwoch, bevor es offenbar zu Gewinnmitnahmen kam. Bis auf 161,80 Euro fielen die Papiere des Energietechnikkonzerns im Xetra-Handel am Freitag zurück, dann gewannen die Käufer wieder die Oberhand. Am Ende war es ganz knapp: Mit einem Kurs von 165,25 Euro verabschiedete sich Siemens-Energy-Aktie ins Wochenende, nur 1,6 Prozent unter ihrem Höchststand. Für gleich drei Analysten aber hat sie noch Potenzial für mehr.
Ambitionierte Kursziele für Siemens Energy
Bei Siemens Energy bestehe „erhöhte Zuversicht“ in den Free Cashflow und das Gasgeschäft, hatte Colin Moody von der kanadische Bank RBC am Montag angemerkt. Ein zuletzt starkes Quartal stärke zudem den Investmentansatz, so der Analyst. In der Folge erhöhte er sein Kursziel für die Aktie deutlich von 150 auf 185 Euro.
- Gael de-Bray von der Deutschen Bank passte seine Schätzungen nach Quartalszahlen zum Wochenstart ebenfalls an
- Das Gasturbinengeschäft verzeichne „beispiellose Stärke“, sein Kursziel für Siemens Energy hob er von 170 auf 180 Euro
Getoppt wurden beide Experten letztlich durch Mark Strouse von JP Morgan. Er beließ Siemens Energy am Donnerstag mit einem Kursziel von 200 Euro auf „Overweight“ – und sieht die Aktie somit noch mehr als 20 Prozent höher.
Siemens Energy auf der „Analyst Focus List“
In seinem vierteljährlichen Überblick über die Gasturbinenhersteller betonte Strouse, dass diese 2025 auftragsseitig das zweitbeste Jahr ihrer Geschichte hinter sich gebracht hätten, wobei 86 Prozent der Orders auf die Platzhirsche Siemens Energy, GE Vernova und Mitsubishi Heavy Industries entfallen seien. Seit Anfang 2026 seien die Aktien „deutlich besser gelaufen“ als der marktbreite US-Aktienindex S&P 500, so der Analyst. Das gilt vor allem für Siemens Energy. Die Aktie des Energietechnikkonzerns steht nicht ohne Grund auf der „Analyst Focus List“ der US-Bank.
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