Siemens Energy-Aktie: Das war ein Dämpfer!

Die Aktie von Siemens Energy kann aktuell von optimistischen Prognosen nicht profitieren. Eine eher verhaltene kam in dieser Woche noch obendrauf.

Auf einen Blick:
  • Die Siemens-Energy-Aktie notiert weiterhin deutlich unter dem Rekordhoch
  • Dabei hatten mehrere Analysten Kursziel von 200 Euro oder mehr aufgerufen
  • Die schweizer UBS hält das allerdings für überzogen – und tippt auf 175 Euro

Sicherlich, die Aktie von Siemens Energy kann noch immer auf eine enorme Jahresperformance zurückblicken. Tatsache ist allerdings auch, dass die Papiere des Energietechnik-Konzerns mit aktuell rund 160 Euro weit vom Rekordstand von 195 Euro aus dem April entfernt sind. Dabei hatten die Analysten bis zuletzt hohe Kursziele für die Siemens-Energy-Aktie aufgerufen, teilweise jenseits der 200-Euro-Marke. Doch in dieser Woche gab es einen Dämpfer!

UBS belässt Siemens Energy bei 175 Euro

Es war die schweizer Großbank UBS, die ihre Einstufung für Siemens Energy zwar auf „Buy“, jedoch mit einem Kursziel von lediglich 175 Euro belassen hatte. Mit der Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran ergäben sich nach zuvor starken Kursverlusten nun Anlagemöglichkeiten im Sektor der Investitionsgüterhersteller, schrieb Andre Kukhnin laut Medienberichten in seiner am Dienstag veröffentlichten Sektorstudie. Der Experte zählt allerdings Kion, Kone, Schindler, Assa Abloy sowie Volvo zu den aussichtsreichen Kandidaten.

Damit bleibt der Analyst der schweizer Bank deutlich hinter den Prognosen anderer Häuser zurück. Das zeigt die Auflistung von finanzen.net der Einschätzungen aus den vergangenen vier Wochen für Siemens Energy:

  • Deutsche Bank: 200,00 EUR
  • RBC Capital: 200,00 EUR
  • JP Morgan: 225,00 EUR
  • Jefferies: 215,00 EUR

JP Morgan bei Siemens Energy am zuversichtlichsten

Insbesondere die US-Bank JP Morgan zeigt sich also weitaus zuversichtlicher als die UBS. Hinsichtlich KI und Rechenzentren seien die Anleger in Asien deutlich optimistischer hinsichtlich der Dauer des Themas, schrieb Analyst Phil Buller nach Investorentreffen in Tokio, Singapur, Honkong und Schanghai und letztlich der JP Morgan-China-Konferenz. Die asiatischen Anleger seien andererseits kurzfristig skeptischer bezüglich der bereits starken Positionierungen in den Aktien dieses Bereichs und ihrer Bewertungen. Bei Siemens Energy indes „fühlten sich die Anleger aber immer noch sehr wohl“. Das Wohlgefühl allerdings hatte zuletzt ein wenig gelitten.

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