Siemens Energy-Aktie: Von wegen „Jahr des Fortschritts!“

Die Aktie von Siemens Energy hat die Woche mit einem weiteren Abschlag begonnen. An den Analysten und ihren Prognosen liegt das eher nicht.

Auf einen Blick:
  • Die Siemens-Energy-Aktie notiert nur noch knapp über 140 Euro
  • Damit hat sie seit ihrem Rekordhoch fast 20 Prozent abgegeben
  • Die Analysten bestätigten bis zuletzt ihre Kaufempfehlungen

Es ist genau eine Woche her, dass ein Analyst der Aktie von Siemens Energy neues Leben eingehaucht hatte. Mark Fielding von der kanadischen Bank RBC hatte die Einstufung für die Papiere des Münchner Energietechnik-Konzerns auf „Outperform“ mit einem Kursziel von 185 Euro belassen. Die Anleger reagierten entsprechend positiv: Von 140,75 Euro noch am Freitag der vorvergangenen Woche, ging es mit der Siemens-Energy-Aktie bis auf 159,85 Euro am Mittwoch – doch dann war Schluss. Vor dem Wochenende brach die Aktie bereits wieder auf 144,40 Euro ein, den Montag begann sie ebenfalls im Minus. Und der kanadische Analyst fragt sich wohl: warum?

Siemens Energy von Analysten weiter empfohlen

Denn: Die jüngste Quartalsberichtssaison der europäischen Investitionsgüter-Unternehmen habe seinen Erwartungen insgesamt entsprochen, schrieb Fielding am vergangenen Montag in seiner Branchenstudie. 2026 dürfte für den Sektor „ein Jahr des Fortschritts“ werden, der sich aus organischem Umsatzwachstum und eigenen Anstrengungen vor dem Hintergrund eines uneinheitlichen Marktumfelds ergibt. Der Nahost-Krieg, räumte er ein, sei eindeutig ein Risikofaktor, auch wenn die bisherigen Störungen begrenzt seien.

  • Dennoch sieht er bei Siemens Energy ein Kurspotenzial von aktuell fast 30 Prozent
  • Laut marketscreener.com liegt das durchschnittliche Kursziel immerhin bei 166 Euro

Aktie fast 20 Prozent unter dem Rekordhoch

So sah etwa Analyst Phil Buller von JPMorgan durch den militärischen Konflikt im Nahen Osten kaum direkten Einfluss auf die europäische Investitionsgüterbranche. „Auch Investitionen in Projekte in den Bereichen Stromerzeugung, Energienetze oder KI-Rechenzentren dürften deshalb kaum eingefroren werden“, schrieb er laut Medienberichten. Die Anleger aber scheinen verunsichert. Nach ihrer unaufhaltsam scheinenden Rallye, die Siemens Energy Anfang Februar auf ein Rekordhoch von 171,65 Euro klettern ließ, hat die Aktie aktuell wieder knapp 20 Prozent an Wert eingebüßt.

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