Siemens Energy-Aktie: Schon mal grandios geirrt!

Die Aktie von Siemens Energy befindet sich weiter im Abwärtstrend. Ein Analyst sieht den Energietechnik-Konzern noch tiefer, aber seine prophetischen Gaben sind begrenzt.

Auf einen Blick:
  • Die Siemens-Energy-Aktie fällt auch zum Wochenstart weiter
  • Ein Analyst hatte zuletzt ein noch niedrigeres Kursziel genannt
  • Doch mit seiner Prognose davor lag er bereits mächtig daneben

Siemens Energy hat die Woche begonnen, wie die vorige endete: tief im Minus. Denn die Papiere des Energietechnik-Konzerns hatten nach einem kurzen Aufbäumen zur Wochenmitte auf 158,90 Euro bis zum Freitagabend wieder auf 139,45 Euro abgegeben – ein Verlust von gut 12 Prozent innerhalb von weniger als drei Handelstagen. Am Montag im frühen Handel rutscht sie weiter abwärts auf aktuell rund 137 Euro. Das könnte so weitergehen, glaubt ein Analyst. Das muss aber nichts heißen. Er hatte sich bereits davor grandios geirrt.

Siemens-Energy-Kursziel: Irrtum korrigiert!

Es war Alexander Hauenstein von der DZ Bank, der die Aktie von Siemens Energy am Donnerstag zwar von „Verkaufen“ auf „Halten“ hochgestuft hatte, das Kursziel allerdings lediglich von 74 auf 128 Euro anhob. Dass er mit seiner bisherigen Prognose nachweislich komplett danebenlag, hinderte ihn aber nicht daran, sich erneut als Prophet zu versuchen.

Wie er nun zu seiner neuen Annahme kommt? Die Windkrafttochter Gamesa von Siemens Energy kehre nach Turbinen-Problemen langsam mit geringer Kundenanzahl in den Markt zurück – „und dies annahmegemäß erfolgreich“, wie Hauenstein laut finanzen.net in einer am Donnerstag vorliegenden Studie wissen ließ. Die Hochstufung begründete er demnach außerdem mit dem anhaltenden Schwung bei Gasturbinen sowie der Rolle des Energietechnikkonzerns im Netzausbau.

  • Wieso er dennoch bei der Aktie von einem weiteren Kursrückgang ausgeht, erklärte er nicht
  • Die Mehrheit der Analysten geht ohnehin von wieder steigenden Kursen bei Siemens Energy aus

Bernstein empfiehlt Siemens Energy zum Kauf

So hatte etwa das US-Analysehaus Bernstein Research die Einstufung für die Aktie, ebenfalls am Donnerstag, auf „Outperform“ mit einem Kursziel von immerhin 150 Euro belassen. Der Krieg im Nahen Osten könnte zu einer erheblichen Belastung für den Sektor der Industriegüterproduzenten werden, schrieb Alasdair Leslie am Mittwochabend. Unternehmen aus dem Segment Elektrotechnik aber seien weniger stark betroffen als andere, glaubt er. Bleibt abzuwarten, was und wem die Anleger so glauben.

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