Siemens Energy-Aktie: Es ist passiert!

Nach Korrektur hat die Aktie von Siemens Energy am Dienstag ein neues Rekordhoch ausgebildet. Ein Analyst hatte das so nicht erwartet, ein anderer hingegen schon.

Auf einen Blick:
  • Die Aktie von Siemens Energy markierte am Dienstag ein neues Rekordhoch
  • Kurz zuvor vergab Barclays ein extrem niedriges Kursziel den Energietechnik-Konzern
  • Die britische Investmentbank steht mit ihrer Meinung allerdings recht alleine da
  • Die jüngste Prognose von JP Morgan etwa sieht noch weiteres Kurspotenzial

Die Hoffnung auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und Iran sorgte am Dienstag für Optimismus an den Börsen. Der Dax knackte die Zahl von 24.000 Punkten, ist von seinen Höchstständen jenseits der Marke von 25.000 Punkten aber noch ein gutes Stück entfernt. Für die Aktie von Siemens Energy gilt das nicht. Der Energietechnik-Konzern hatte bereits nach dem vereinbarten Waffenstillstand in der Vorwoche zweistellig zugelegt. Am Dienstag ist es dann passiert: Siemens Energy erreichte ein neues Rekordhoch an der Börse.

Siemens Energy-Aktie kurzzeitig bei 171,76 Euro

171,76 Euro – so lautet die neue Bestwertung bei der Aktie, erreicht gegen 14 Uhr im Xetra-Handel. Auch wenn die Papiere dieses Niveau nicht ganz halten konnten, am Ende bei einem Kurs von 170,96 Euro den Tag beendeten: Dass Siemens Energy so schnell wieder Fuß fassen würde, haben nicht alle erwartet. Ein Haus als allerletztes.

  • Es war die britische Investmentbank Barclays, die das Kursziel für Siemens Energy am Montag zwar anhob, allerdings lediglich von 90 auf 100 Euro
  • Die Bank sieht den Titel, trotz Einstufung auf Equal-Weight, aktuell als massiv überbewertet an, erwartet einen Kursrutsch um mehr als 40 Prozent

Allerdings steht sie mit dieser Meinung relativ alleine. Analyst Phil Buller von JP Morgan etwa hat die Aktie erst am Donnerstag vergangener Woche mit einem Kursziel von 200 Euro auf „Overweight“ belassen, sieht also weiteres Kurspotenzial von rund 17 Prozent.

Für JP Morgan war die Aktie „Top Pick“

Buller analysierte die Umsatzausrichtung der europäischen Investitionsgüterbranche auf den Nahen Osten „und die Empfindlichkeit der Energie-, Logistik- und Rohstoffkosten“, wie es hieß. Er verwies zugleich darauf, dass Energiesicherheit und -effizienz wichtige strukturelle Themen seien, die unabhängig vom Iran-Krieg zunehmend wichtiger werden dürften. Zu den „Top Picks“ der US-Bank im Sektor gehörte, neben Vestas, IMI, Smiths Group und Rotork, auch Siemens Energy. Wie sich zeigen solle, wohl zu Recht.

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