Siemens Energy-Aktie: Komplett irre!

Siemens Energy stärkt mit neuer Erdgas-Kooperation in Mexiko seine Position und profitiert von einem Rekord-Auftragsbestand von 146 Milliarden Euro.

Auf einen Blick:
  • Kooperation für Gasnetzausbau in Mexiko
  • Rekord-Auftragsbestand von 146 Milliarden Euro
  • Lieferung neuer Turboverdichter ab 2027
  • Profitiert von globalem Erdgas- und KI-Boom

Mit einem Plus von 0,6 % auf 147,8 Euro zeigte sich die Siemens Energy-Aktie am späten Dienstagvormittag wieder etwas freundlicher. Von den im Februar erreichten Rekordkursen ist der Energietechnik-Titel dennoch weiterhin merklich entfernt (Stand: 17.03.2026, 11:15 Uhr).

Siemens Energy-Aktie: Erdgas-Kooperation in Mexiko

Das Wachstumspotenzial des deutschen Turbinen- und Netzkomponentenherstellers ist aufgrund des globalen Erdgas-Booms jedenfalls beachtlich. Kürzlich hatte Energy Fortschritte zu einem entsprechenden Projekt gemeldet.

Demnach treiben die Siemens-Abspaltung und das Unternehmen ESENTIA den Ausbau des mexikanischen Erdgas‑Transportsystems voran und meldeten Fortschritte bei der Phase II des Expansionsplans 2026–2028.

Siemens Energy liefert dafür zwei neue 15‑MW‑Turboverdichter, die an den Stationen San Juan (Chihuahua) und Aguascalientes installiert werden. Die Einheiten sollen die Kapazität und Zuverlässigkeit des Netzes deutlich erhöhen – ein zentraler Schritt, da Mexikos wachsende Industrie, Bergbau, Fertigung und der Ausbau der Rechenzentren eine immer stabilere Energieversorgung benötigen.

Siemens Energy-Aktie: Großes Gasnetz soll gestärkt werden

Die Kooperation stärkt insbesondere das Wahalajara‑System, das größte privat betriebene, miteinander verbundene Gasleitungsnetz Mexikos. Es erstreckt sich über mehr als 2.000 Kilometer von Texas bis in die zentral‑westlichen Regionen des Landes und deckt rund 16 % der nationalen Gasnachfrage ab.

Durch zusätzliche Verdichtung soll die Transportkapazität des Gesamtsystems nach Abschluss aller drei Projektphasen um fast 50 % steigen – von derzeit 1,3 auf nahezu 2 Milliarden Kubikfuß pro Tag.

Die neuen Turbinen und Kompressoren sollen 2027 eintreffen und liegen damit im Zeitfenster der zweiten Projektphase. Angesichts der weltweit hohen Nachfrage nach Verdichtertechnologie bezeichnete ESENTIA die frühzeitige Sicherung der Einheiten als strategischen Meilenstein.

Energy betonte, dass die Kooperation die „Rückgrat‑Infrastruktur“ Mexikos widerstandsfähiger mache und langfristige Chancen für weitere Kapazitätserweiterungen eröffne.

Siemens Energy-Aktie: Konzern kann sich vor Aufträgen kaum retten

Der Konzern hatte erst kürzlich erneut einen Rekord-Auftragsbestand gemeldet – im Umfang von satten 146 Milliarden Euro. Das Unternehmen profitiert aktuell massiv vom steigenden Strombedarf auch infolge des KI-Booms. Dies geht mit einer höheren Nachfrage nach Erdgas und entsprechender Energietechnik einher.

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