Siemens Energy-Aktie: Steigende Nachfrage!

Die Aktie von Siemens Energy hat sich im August wieder deutlich verbessert. Eine Nachricht aus den USA weist auf ein weiter wachsendes Generatoren-Geschäft hin. Dank KI.

Auf einen Blick:
  • Die Siemens-Energy-Aktie hat ihre Schwäche aus dem Juli klar überwunden
  • Eine Vereinbarung mit Babcock & Wilcox (B&W) schob den Kurs weiter an
  • Der Partner arbeitet an 20 Dampfturbinen-Generatorsätzen von Siemens Energy
  • Diese kommen im FastPower-Programm für Rechenzentrumsprojekte zum Einsatz

Ende Juli noch sah es nicht gut aus für die Aktie von Siemens Energy: Bis auf 133,30 Euro waren die Papiere des Energietechnik-Konzerns damals zurückgefallen, es war zugleich der tiefste Stand seit Januar. Doch der Wind hat sich längst gedreht. Noch ist die Siemens-Energy-Aktie zwar ein gutes Stück von ihrem Rekordhoch von 191 Euro aus dem April entfernt, die Marke von 160 Euro allerdings ist längst wieder überschritten. Eine Neuigkeit aus den USA hatte daran zweifellos ihren Anteil, auch wenn diese von einem Partner gestreut wurde.

Siemens Energy bei B&W mit im Boot

Denn Babcock & Wilcox (B&W), ein US-amerikanischer Hersteller von konventionellen und nuklearen Dampferzeugern mit Sitz in Akron, Ohio, hatte zum Wochenbeginn den Abschluss einer Vereinbarung mit Siemens Energy bekanntgegeben. Gegenstand der Vereinbarung sei die Aufnahme der Arbeiten an 20 Dampfturbinen-Generatorsätzen von Siemens Energy mit einer Gesamtleistung von 1 Gigawatt (GW), die im Rahmen des FastPower℠-Programms für Rechenzentrumsprojekte zum Einsatz kommen sollen.

  • Diese Vereinbarung ergänze den bereits zuvor bekannt gegebenen Turbinenauftrag von B&W, hieß es
  • B&W biete zuverlässige, skalierbare Energielösungen an, die sich schnell und effizient realisieren lassen

Steigender Strombedarf vor durch KI-Rechenzentren

Das ist offenbar angeraten: „Angesichts der weiter steigenden Nachfrage nach zuverlässiger Stromerzeugung im großen Maßstab – insbesondere von Seiten der Betreiber von KI-Rechenzentren – bauen wir unsere Zusammenarbeit mit Siemens Energy durch diese Vereinbarung weiter aus“, so Brandy Johnson, Chief Technology Officer bei Babcock & Wilcox. Dieser Auftrag stärke die Position des Unternehmens, „zuverlässige Energielösungen mit hoher Leistung innerhalb der von unseren Kunden geforderten, straffen Zeitpläne bereitzustellen“. Siemens Energy selbst hat sich zur Vereinbarung mit B&W bislang nicht offiziell geäußert. Die Analysten jedoch haben sich bereits festgelegt und gaben sich zuletzt zuversichtlich.

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