Die aktuell vergleichsweise schwache Siemens Energy ist am Dienstag endlich einmal nicht mehr gefallen. Bei einem Endstand von 132,80 Euro war die Aktie um 0,1% geklettert. Auslöser des vorhergehenden starken Rückgangs war die Herabstufung des US-Konkurrenten GE Vernova, nicht eine neue negative Unternehmensmeldung von Siemens Energy. Die Situation der Siemens Energy hat sich gar nicht verändert, auch wenn die Börsen dies durchgespielt haben. Ein Beispiel:
Der Auftragsbestand liegt weiterhin bei mehr als 160 Milliarden Euro.
KI-Investitionen waren in Frage gestellt worden
Aus der Kerntechnik kam unterdessen ein neuer Auftrag. Siemens Energy fertigt wichtige Komponenten für die Mini-Kernkraftwerke von Rolls-Royce SMR. Bernstein sieht beim Ausbau modularer KI-Rechenzentren zusätzlichen Bedarf an Lösungen für die Energieversorgung.
Der nun vorhergehende Kursrückgang fiel in eine Diskussion über schwächere Erwartungen an KI-Investitionen und den damit verbundenen Bedarf an Energieinfrastruktur. Siemens Energy ist über die Stromversorgung von Rechenzentren an diesem Geschäft beteiligt.
An der Börse hatte die Aktie allerdings schon vor dem jüngsten Rückschlag an Boden verloren. Auf vier Wochen summierte sich das Minus zuletzt auf rund 18 %. Der Kurs lag etwa 12 % unter dem GD200 und 16 % unter dem GD100.
Die durchschnittlichen Analystenziele liegen weiterhin bei mehr als 195 Euro. Zum Vergleich hatte die Siemens-Mutter am Montag lediglich 0,4 % auf 262,95 Euro verloren. Bernstein bestätigte für Siemens ein Kursziel von 330 Euro.
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