Siemens Energy-Aktie: Grandios geirrt!

Die Aktie von Siemens Energy kam am Dienstag richtig unter die Räder. Ein Analyst hatte am Montag erst eine Kaufempfehlung für den Energietechnik-Konzern ausgesprochen.

Auf einen Blick:
  • Die Siemens-Energy-Aktie verlor den zweiten Tag in Folge deutlich an Wert
  • Am Dienstag ging es zwischenzeiltich um weitere rund sechs Prozent abwärts
  • Ein US-Analyst hatte erst am Montagabend eine Kaufempfehlung ausgesprochen
  • Der Konflikt im Nahen Osten habe kaum Einfluss auf die Investitionsgüterbranche

Das war bitter: Die bis zuletzt so erfolgsverwöhnte Aktie von Siemens Energy war mit dem Gesamtmarkt am Montag bereits gefallen, erholte sich am Abend allerdings etwas. Doch davon war am Dienstag nichts mehr zu spüren, im Gegenteil. Die Papiere des Energietechnik-Konzerns verloren zwischenzeitlich rund sechs Prozent auf 150,30 Euro, gingen leztlich mit 4,3 Prozent Minus bei 155,40 Euro aus dem Xetra-Handel. Für die Siemens-Energy-Aktie bedeutete das den tiefsten Schlusskurs seit Anfang Februar. Dabei gab ein Analyst kurz zuvor eine Kaufempfehlung ab – und hat sich grandios geirrt, kurzfristig zumindest.

JPMorgan empahl Siemens Energy zum Kauf

Es war Phil Buller von der US-Bank JPMorgan, der die Einstufung für Siemens Energy auf „Overweight“ belassen. Der Analyst sieht durch den militärischen Konflikt im Nahen Osten kaum direkten Einfluss auf die europäische Investitionsgüterbranche, wie er laut finanzen.net am Montagabend schrieb. Auch Investitionen in Projekte in den Bereichen Stromerzeugung, Energienetze oder KI-Rechenzentren dürften deshalb kaum eingefroren werden, glaubt er.

Buller ordnete zudem seine Rangliste in der Branche neu. Bei seinen Top-Favoriten Siemens Energy, Alstom und Siemens änderte sich dem Bericht zufolge allerdings nichts. „Von einer Rückkehr des Themas Energiesicherheit im Zuge des Iran-Kriegs könnte Siemens Energy aber besonders profitieren“, hieß es.

Aktie notiert gut zehn Prozent unter Rekordhoch

Danach sieht es aktuell allerdings nicht aus. Vielmehr haben die Papiere der Münchner seit ihrem Rekordhoch, ausgebildet vor genau einer Woche bei einem Kurs von 171,65 Euro, gut zehn Prozent eingebüßt. Kleiner Trost für Bestands-Aktionäre: Auf Jahressicht steht noch immer ein Plus von mehr als 150 Prozent.

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