Siemens Energy-Aktie: Geht es jetzt los!?

Siemens Energy legt um 7% zu, bleibt aber hinter Analystenzielen zurück. Hohe Erwartungen an Netzausbau und KI-Rechenzentren treiben die Diskussion.

Auf einen Blick:
  • Aktie steigt um rund sieben Prozent
  • Analystenziele deutlich über aktuellem Kurs
  • Prognosen für Gewinn auf vier Milliarden Euro angehoben
  • Abspaltung der Dampfturbinen-Sparte geplant

Die Aktie von Siemens Energy konnte sich am Donnerstag in der ersten Stunde um etwa 7 % vorwärts schieben. Die Aktie kam auf ein Kursniveau von 151,60 Euro. Das bleibt weiterhin enttäuschend. Siemens Energy kommt nicht richtig voran.

Die Notierungen sind zwar formal im Aufwärtstrend, vor allem der GD 200 ist überwunden. Allerdings ist das Gap zwischen den Erwartungen der Analysten und dem, was die Börsen für die Aktie bezahlen, derzeit noch zu groß. Analysten gehen davon aus, dass die Aktie mehr als 195 Euro wert sei.

Siemens Energy schafft es derzeit, zumindest bezogen auf die eigenen Nachrichten, nicht, hier weitere überzeugende Argumente zu liefern. Die Quartalszahlen waren vor Kurzem relativ gut ausgefallen. Siemens Energy hatte sogar die Prognosen für das laufende Jahr angehoben. Der erwartete Gewinn war auf rund 4 Milliarden Euro taxiert worden.

Ein Boom beim Ausbau der Netzinfrastruktur und für die KI-Rechenzentren

Es gibt bei der Netzinfrastruktur und dem Ausbau von KI-Rechenzentren einen regelrechten Boom. JPMorgan hat das Kursziel auf 245 Euro geschraubt. Auch die Bank of America hatte sehr hohe Kursziele formuliert.

Allerdings gilt das insofern als möglicherweise etwas riskant, als es in den Segmenten Grid Technologies und Gas Services außergewöhnlich hohe Margen geben würde. Die Sorge dieser Analysten: Die Margen könnten zyklisch wieder etwas geringer werden. Insofern ist die Situation zumindest aufseiten einiger Beobachter etwas schwächer.

Siemens Energy Aktie Chart

Tatsächlich wird immer noch darüber diskutiert, dass Siemens Energy einen strategisch einschneidenden Schnitt macht. Die Dampfturbinen-Sparte wird abgespalten. Dies ist an den Märkten unterschiedlich kommentiert worden. Analysten sind, wie beschrieben, dennoch sehr zuversichtlich, was das angeht.

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