Siemens Energy-Aktie: Ganz am Ende!

Siemens Energy hat nach Tagen der Schwäche am Freitag noch einmal fast sechs Prozent eingebüßt. War die Kursrallye beim Energietechnik-Konzern davor doch übertrieben?

Auf einen Blick:
  • Die Siemens-Energy-Aktie knickte vor dem Wochenende um fast sechs Prozent ein
  • Die Papiere des Energietechnik-Konzerns waren die mit Abstand schwächsten im Dax
  • Dabei haben sich die grundsätzlich positiven Perspektiven trotz Irankrieg nicht verändert

Der Montag wirke zunächst wie ein Ausrutscher für die Aktie von Siemens Energy: Nachdem der Ölpreis aufgrund der Eskalation im Nahen Osten am vorigen Wochenende zeitweilig auf 120 US-Dollar pro Barrel (brent) geschossen war, gingen viele Aktien in die Knie. Die des Energietechnik-Konzerns aber ganz besonders. Von zuvor 149,75 Euro knickte die Aktie am Montag auf 135,70 Euro ein, ein Abschlag von fast zehn Prozent. Doch die Papiere fingen sich schnell wieder, verbesserten sich am Dienstag gar auf 159,40 Euro. Alles schien gut, doch das täuschte.

Aktie von Siemens Energy am Dax-Ende

Nachdem die Aktie der Münchner bereits in den Folgetagen erneute Schwäche zeigte, den Donnerstag auf Xetra bei noch 152,65 Euro beendete, wurde es am Freitag richtig bitter: Mit einem Minus von 5,7 Prozent auf 143,95 Euro rangierte

  • Siemens Energy ganz am Dax-Ende, weit hinter den nächsten Verlierern Airbus und Volkswagen
  • War der Durchmarsch in den vergangenen Monaten möglicherweise doch übertrieben?

Denn tatsächlich notiert Siemens Energy, der aktuellen Kursdelle zum Trotz, zwar mittlerweile knapp zweistellig im Monatsminus. Geht man etwas weiter zurück, stellt sich die Situation völlig anders dar: Allein im zurückliegenden Halbjahr hat die Aktie um rund 50 Prozent zugelegt. Seit ihrem Tiefststand Anfang April 2025 bei einem Kurs von knapp 42 Euro hat sie ihren Wert noch immer weit mehr als verdreifacht.

Siemens Energy Aktie Chart

Der Energiehunger wird nicht nachlassen

Und so ist vor allem von Gewinnmitnahmen nach der Rekordrallye auszugehen. Denn am steigenden Energiehunger, insbesondere in der Techbranche, wird sich durch den Irankrieg nichts ändern. Die Notwendigkeit massiver Investitionen in das Stromnetz und moderne Turbinen bleibe bestehen – „Kernbereiche, in denen Siemens Energy weltweit führend ist“, wie es aktuell auf boerse.de heißt. Möglicherweise stellt sich der momentane Kursverfall mittel- oder langfristig dann doch als Ausrutscher dar. Die aktuellen Kursziele sprächen dafür.

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