Siemens Energy-Aktie: Gamesa soll bleiben!

Siemens Energy hält trotz Forderungen von Investoren an der Windkraftsparte Gamesa fest, die sich im Turnaround befindet. Der Aktienkurs profitiert weiterhin stark von der KI-getriebenen Nachfrage nach Energieinfrastruktur.

Auf einen Blick:
  • CEO Bruch lehnt Abspaltung von Gamesa ab
  • Windkraftsparte verringert Verluste deutlich
  • Aktienkurs erreicht neue Rekordhöhen
  • KI-Boom treibt Nachfrage nach Netzen und Kraftwerken

Die Windkrafttochter Gamesa ist derzeit das einzige Sorgenkind bei Siemens Energy und gleichzeitig die einzige Sparte, welche im vergangenen Jahr Verluste zur Bilanz beisteuert. Daher ist Gamesa unter den Investoren auch nicht allzu beliebt. Im Dezember wurden Forderungen eines aktivistischen Investors laut, sich von der Sparte zu trennen.

Dem will Siemens Energy-Chef Christian Bruch allerdings nicht Folge leisten. Im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ sprach er davon, dass sich durch eine Abspaltung die Probleme nicht lösen ließen. Zudem sei Windkraft noch immer eine wichtige Zukunftstechnologie und Gamesa befinde sich mitten im Turnaround. Tatsächlich konnten die Verluste zuletzt deutlich reduziert werden.

Siemens Energy im Höhenrausch

Ungeachtet dessen prüfe Siemens Energy laufend sämtliche Geschäftseinheiten auf deren Profitabilität und für die Zukunft schließt das Unternehmen nichts explizit aus. Aktuell liege der Fokus aber darauf, das Geschäft zu stabilisieren. Erst danach solle über Optionen entschieden werden, so Bruch.

Auch wenn nicht jedem Wunsch der Investoren entsprochen wird, so kennt die Euphorie bei der Siemens Energy-Aktie weiterhin kein Halten. Bis auf 135 Euro konnte der Titel sich in der ausgelaufenen Woche steigern und zeitweise neue Bestmarken erklimmen. Zu verdanken ist dies weiterhin dem KI-Boom, der nach Zahlen von TSMC wieder an Tempo gewonnen hat.

Siemens Energy Aktie Chart

Unverzichtbar

Alles deutet darauf hin, dass auch 2026 die Nachfrage nach Chips für KI-Zentren nicht nachlassen wird. Damit solche nicht nur ungenutzt in irgendwelchen Lagerhäusern liegen, braucht es enorme Ausbauten beim Stromnetz. Genau da kommt Siemens Energy ins Spiel. Ohne neue Kraftwerke und frische Netze wird beim Ausbau von KI-Rechenzentren nicht viel passieren. Die Dienste von Siemens Energy sind dafür sowohl hierzulande als auch anderswo auf der Welt unverzichtbar.

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