Siemens Energy-Aktie: Das Ende der Euphorie?

Die Aktie von Siemens Energy verliert an Schwung, nachdem neue US-Zolldrohungen die Anleger verunsichern. Analysten sehen zwar begrenzte direkte Auswirkungen, fürchten aber eine mögliche Eskalation.

Auf einen Blick:
  • US-Zolldrohungen dämpfen Aktienkurs
  • UBS hält an Verkaufsempfehlung fest
  • Risiko einer weiteren Handelskonflikteskalation
  • Anleger nehmen nach Rallye Gewinne mit

Die gute Stimmung kannte bei der Siemens Energy noch bis zur vergangenen Wochen kaum Grenzen. Die Geschäfte laufen hervorragend und der brachiale Energiehunger der KI-Branche lässt vermuten, dass es dabei auch noch eine ganze Weile lang bleiben wird. Doch in dieser Woche machen der Aktie neuerliche Zolldrohungen seitens der USA zu schaffen.

Acht europäischen Ländern droht US-Präsident Donald Trump ab Februar zusätzliche Zölle von zehn Prozent an. Frankreich sollen außerdem Zölle von 200 Prozent auf Wein und Champagner aufgedrückt werden, um das Land zu einem Beitritt zu Trumps sogenannten „Friedensrat“ zu bewegen. Beides hat wenig bis gar keine direkten Auswirkungen auf Siemens Energy.

Siemens Energy und die Eskalationsspirale

Die Analysten der UBS sehen in den angekündigten Zöllen letztlich nur überschaubare Entwicklungen, welche Unternehmen durch moderate Preiserhöhungen ausgleichen könnten. Das trifft wohl insbesondere zu, wenn die Nachfrage derart hoch wie bei Siemens Energy ausfällt. Dennoch hält die UBS an ihrer Verkaufsempfehlung fest.

Gesehen wird dort das Risiko, dass die Lage weiter eskalieren könnte. Die EU feilt derzeit noch an einer passenden Antwort, hat aber durchaus einige Pfeile im Köcher. Die große Frage ist, ob es sich lohnt, diese auch zu verschießen. Nehmen die Spannungen zu, könnten Zölle weiter ansteigen und irgendwann auch Siemens Energy das Geschäftsmodell dezent verhageln.

Schockstarre?

Siemens Energy Aktie Chart

Prognosen dazu sind aktuell kaum zielführend. Doch die Sorgen stehen den Anlegern ins Gesicht geschrieben. Statt der Siemens Energy-Aktie neue Kursrekorde zu bescheren, werden derzeit erstmal Gewinne mitgenommen. Am Dienstag ging es bis zum Handel am Mittag um 3,4 Prozent auf 129,60 Euro in Richtung Süden. Die beeindruckende Rallye der letzten Monate bringt jetzt auch das Risiko einer umso schärferen Korrektur nach sich, sollte die Lage sich nicht schnell wieder beruhigen.

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