Starke operative Zahlen und eine Windkrafttochter auf Erholungskurs. Bei Siemens Energy dreht sich die Stimmung massiv. Nach der ersten Ausschüttung seit Jahren wächst nun die Fantasie der Analysten für die kommende Dividende.
Analysten schrauben Erwartungen hoch
Im März zahlte der DAX-Konzern 0,70 Euro pro Anteilsschein. Das war die erste Gewinnbeteiligung seit vier Jahren. Marktexperten rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einem kräftigen Aufschlag. Aktuelle Schätzungen sehen die Dividende bei bis zu 1,84 Euro.
Ein wesentlicher Treiber bleibt die Windkrafttochter Siemens Gamesa. Das ehemalige Sorgenkind nähert sich dem operativen Turnaround. Das Ziel: die Gewinnschwelle im Jahr 2026.
Das beflügelt den Gesamtkonzern. Das Management hob kürzlich die Jahresprognose an. Siemens Energy erwartet nun ein Umsatzwachstum von bis zu 16 Prozent.
Die angepeilte Ergebnismarge liegt zwischen 10 und 12 Prozent. Unter dem Strich plant das Unternehmen mit einem Nettoergebnis von rund 4 Milliarden Euro.
Solide Charttechnik
An der Börse spiegelt sich diese Stärke wider. Seit Januar kletterte der Kurs um gut 41 Prozent. Die Aktie ging am Freitag bei 173,72 Euro aus dem Handel. Damit notiert das Papier in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch von 188,00 Euro.
Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 186,30 Euro. Die technische Basis bleibt solide. Der Kurs hält einen komfortablen Abstand zur 50-Tage-Linie bei knapp 165 Euro.
Neue Impulse stehen bereits im Kalender. Am 2. Juni präsentiert sich das Management auf dem Berenberg Innovation Seminar in Zürich. Spätestens am 5. August folgen harte Fakten. Dann veröffentlicht Siemens Energy die Ergebnisse für das dritte Quartal.
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