Siemens Energy-Aktie: Bitte nicht!

Siemens Energy-Chef fordert mehr Zeit für KI-Regulierung in Europa, während die Aktie von KI-Hype und Konjunkturhoffnungen profitiert.

Auf einen Blick:
  • 45 Manager fordern Verschiebung des EU-KI-Gesetzes
  • Siemens Energy nutzt und profitiert von KI-Technologie
  • Aktie verzeichnet über 80 Prozent Kursgewinn im Jahr
  • Konjunkturhoffnungen stützen weitere Erholung

Europa beschreitet in Sachen KI einen Sonderweg. Während anderswo das Urheberrecht von den Betreibern großer KI-Modelle weitgehend mit Füßen getreten wird, soll dies in hiesigen Gefilden anders laufen. Zudem soll der sogenannte AI-Act auch für Sicherheit und Datenschutz sorgen. Der Ansatz ist weltweit bislang einmalig.

Datenschützern geht das noch nicht weit genug, doch gleich 45 führende Manager aus Europa wendeten sich nun in einem Schreiben an die EU-Kommission, das Vorhaben nach hinten zu verschieben. Auch Siemens Energy-Chef Christian Bruch gehört zu den Unterzeichnern. Gefordert wird sinngemäß, durch die zusätzliche Zeit dafür zu sorgen, dass Europa in Sachen KI nicht abgehängt wird.

Siemens Energy: Volle Energie

Für Siemens Energy ist das in gleich doppelter Hinsicht von Interesse. Nicht nur nutzt das Unternehmen zunehmend selbst KI. Es liefert auch Strom, der in immer gigantischeren Rechenzentren gebraucht wird. Je mehr in Europa in solche Vorhaben investiert wird, desto größer sind auch die Aussichten für den Absatz von Gasturbinen, Windrädern und dergleichen mehr.

Ob das eingangs erwähnte Schreiben nun zu einem Umdenken in der EU führen wird, bleibt wohl abzuwarten. Siemens Energy bezieht aber schon mal Stellung und stellt sich auf die Seite derer, welche Fortschritt höher gewichten als Regulierungen, an welche sich andere Staaten ohnehin nicht halten werden.

Höhenflug an der Börse

Siemens Energy Aktie Chart

Der KI-Hype ist mit ein Faktor für den beeindruckenden Höhenflug der Siemens Energy-Aktie, welcher allein in diesem Jahr für Aufschläge von über 80 Prozent sorgte. Als Sahnehäubchen hinzu kommen Hoffnungen auf eine generelle Erholung der Konjunktur und Gamesa bereitet den Anlegern auch keine allzu großen Kopfschmerzen mehr. Der Weg nach vorn scheint frei zu bleiben, so die Politik sich nicht querstellt.

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