Siemens Energy-Aktie: „Ein beispielloser Anstieg“

Die Aktie von Siemens Energy hat seit ihrem Rekordhoch sieben Prozent abgegeben. Trotz ambitionierter Pläne im wichtigsten Markt des Energietechnik-Konzerns.

Auf einen Blick:
  • Siemens Energy notiert aktuell sieben Prozent unter dem Rekordhoch vom Mittwoch
  • Nach einer angekündigten Milliardeninvestition in den USA war der Kurs zunächst gestiegen
  • Grund für den Kursrückgang waren offenbar Gewinnmitnahmen, denn die Pläne stehen
  • 2025 erhielt der Energietechnik-Konzern 29  Prozent seiner Aufträge aus den Staaten

Nach der Ankündigung einer Milliardeninvestition in den USA war die Aktie von Siemens Energy zum Wochenbeginn auf ein neues Rekordhoch gestiegen. 156,70 Euro standen im Laufe des Mittwochs auf dem Kurszettel des Energietechnik-Konzerns. Seitdem aber hat die Siemens-Energy-Aktie wieder deutlich abgegeben, ziemlich genau sieben Prozent auf noch 145,85 Euro zum Handelsschluss am Donnerstag. Es wird sich wohl vor allem um Gewinnmitnahmen handeln. An der Ausgangslage nämlich hat sich für das Unternehmen nichts geändert.

Siemens Energy investiert massiv in den USA

Siemens Energy habe seine Investitionspläne, die das Unternehmen im vergangenen November beim Kapitalmarkttag in Charlotte (US-Bundesstaat North Carolina) vorgestellt hat, konkretisiert, hieß es am Dienstag von Seiten des Unternehmens: Insgesamt eine Milliarde US-Dollar investiert der Konzern in den Ausbau seiner Fertigungskapazitäten in den USA. In den kommenden Jahren sollen zudem 1.500 Mitarbeitende eingestellt werden. Derzeit hat Siemens Energy nach eigenen Angaben in den USA rund 12.000 Beschäftigte.

Dass diese Zahl aufgestockt werden soll, hat seinen Grund: „Die USA verzeichnen momentan einen beispiellosen Anstieg des Strombedarfs“, so Siemens Energy. Der schnelle Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur sowie die zunehmende Elektrifizierung neuer Industrien trieben den Stromverbrauch stark nach oben. „Um diesen Bedarf zu decken, muss das Land seine Netzinfrastruktur modernisieren und ausbauen und gleichzeitig zusätzliche Erzeugungskapazitäten schaffen“, so die Mitteilung.

  • Die jetzt angekündigten Maßnahmen umfassen demnach die Erweiterung bestehender Fabriken
  • Es handelt sich vor allem um Kapazitäten für Produktion und Wartung von Transformatoren

Ein Viertel des US-Stroms basiert auf Siemens Energy

Die USA zählen traditionell zu den wichtigsten Märkten von Siemens Energy. Im vergangenen Geschäftsjahr erhielt der Konzern 29 Prozent seiner Aufträge aus den Vereinigten Staaten. Mehr noch: Rund ein Viertel der US-Stromerzeugung basiert inzwischen auf Technologie von Siemens Energy.

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