Die Siemens-Energy-Aktie hat nach dem starken Anstieg einen kleinen Rücksetzer gesehen und bewegt sich aktuell zwischen den letzten Tiefs und Hochs. Die Kursbewegungen werden weiterhin stark von den Nachrichten rund um das Unternehmen beeinflusst.
Rückkaufprogramm und Dividende im Fokus
Im Mittelpunkt steht ein neues Aktienrückkaufprogramm über rund zwei Milliarden Euro. Gleichzeitig soll erstmals seit drei Jahren wieder eine Dividende gezahlt werden. Diese Maßnahmen gelten als symbolischer Wendepunkt, nachdem das Unternehmen in den vergangenen Jahren stark unter Problemen bei seiner Windkrafttochter gelitten hatte und staatliche Garantien benötigte. Dass Siemens Energy nun wieder Kapital an Aktionäre zurückgeben will, wird am Markt als Zeichen gewertet, dass sich die finanzielle Lage deutlich stabilisiert hat.
Die operativen Zahlen unterstützen diese Botschaft. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 konnte der Konzern einen Nettogewinn von rund 746 Millionen Euro erzielen. Besonders beeindruckend war die Entwicklung beim Auftragseingang, dieser stieg um etwa 33 Prozent. Ein Großteil dieses Wachstums stammt aus dem Geschäft mit Stromnetzinfrastruktur. Weltweit investieren Staaten und Energieversorger massiv in neue Netze, um erneuerbare Energien zu integrieren und die Stromversorgung zu modernisieren. Genau in diesem Segment zählt Siemens Energy zu den wichtigsten globalen Anbietern.
Für das Gesamtjahr bleibt die Prognose entsprechend ambitioniert. Siemens Energy erwartet ein Umsatzwachstum von etwa elf bis dreizehn Prozent und eine operative Marge von bis zu elf Prozent. Damit würde das Unternehmen seine Profitabilität deutlich steigern.
Siemens Energy-Aktie im Chart-Check
Siemens Energy hat den starken Aufwärtstrend weiter fortgesetzt und ist erneut nach oben gelaufen. Nach dem letzten Hoch kam es zu einem kleineren Rücksetzer, der durch neue Nachrichten aus dem Unternehmen schnell wieder gekauft wurde. Dadurch hat sich im Bereich zwischen 136,3 und 145,4 Euro eine Unterstützungszone gebildet. Sollte der Kurs nun nicht direkt weiter nach oben laufen, könnte sich zunächst eine Konsolidierung zwischen dieser Zone und dem letzten Hoch bilden. Fällt der Kurs jedoch unter die Unterstützungszone, rückt die Aufwärtstrendlinie als nächster wichtiger Anhaltspunkt in den Fokus. Dort könnte der Markt ebenfalls reagieren und erneut nach oben drehen. Ein Bruch unter diese Trendlinie würde hingegen eher für weitere Verkäufe sprechen und den Weg zur nächsten Unterstützungszone auf der Unterseite öffnen. Hier die Siemens-Energy-Aktie im Tageschart.
Den Link zu Tradingview und dem Chart findest du hier: https://www.tradingview.com/x/7dqEP2kp/
Ich würde hier zunächst abwarten, wie sich die Aktie im weiteren Verlauf entwickelt. Läuft der Kurs an die Unterstützungszone, könnte im Sinne der Trendfolge eine Long-Position interessant werden vorausgesetzt, die Zone hält und es kommt erneut Kaufkraft in den Markt. Das gleiche gilt für die Trendlinie. Hält sie und wird nicht nach unten durchbrochen, könnte sich auch dort eine Kauf-Chance ergeben.
Den größten Fokus würde ich auf die Trendlinie legen. Wird diese nach unten durchbrochen, könnte sich kurzfristig eine Chance auf der Short-Seite ergeben. Wichtig wäre dann, dass der Kurs nicht direkt wieder über die Trendlinie zurückläuft.
Ihr Konrad
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