Die Eskalation im Nahen Osten sorgt zu Beginn der neuen Woche für große Turbulenzen an den Aktienmärkten. Der DAX verliert aktuell über 2 Prozent und zieht zahlreiche Einzeltitel mit nach unten. Auch die Überfliegeraktie von Siemens Energy gerät mit Verlusten von knapp 3 Prozent unter Abgabedruck.
Alles halb so wild
Die Abschläge gegenüber dem Rekordhoch aus der Vorwoche bei 171,65 Euro belaufen sich damit auf 5,85 Prozent, womit sich die Verluste noch arg in Grenzen halten. Von einer technischen Korrektur spricht man erst ab einem Kursrückgang von 10 Prozent, von einem neuen potenziellen Bärenmarkt erst ab einem Rücklauf von über 20 Prozent.
Siemens Energy Aktie Chart
So gesehen ist eigentlich noch nicht viel passiert, dennoch hat sich das Chartbild durch den Bruch der 10-Tage-Linie (SMA10) leicht eingetrübt, denn dies geschah erstmals seit Mitte Dezember. Damit rückt auf der Unterseite nun die 21-Tage-Linie (SMA21) als nächste Auffangzone in den Fokus. Sie hatte auch den Abverkauf im Dezember gestoppt und wurde seit November nicht mehr nachhaltig durchbrochen.
Wie geht es für die Siemens Energy-Aktie weiter?
Aktuell scheint es auch so, als ob die Aktie auf diesem Niveau einen Halt finden könnte. Sollte dem doch nicht so sein und gehen die Korrekturen aufgrund der Nahostkrise weiter, rückt die 50-Tage-Linie (SMA50) in den Fokus, die sich aktuell bei 142,22 Euro befindet.
Erst wenn dieser Support wegbricht, würde der übergeordnete Aufwärtstrend ins Wanken geraten. Angesichts der starken Zahlen, der Wachstumsaussichten und positiver Analysteneinschätzungen bleibt das fundamentale Bild aber sehr positiv für Siemens Energy.
Damit könnte es für die Aktie perspektivisch auch weiter in Richtung 200 Euro hinaufgehen.
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