Siemens Energy stärkt sein Geschäft im Nahen Osten: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die irakische Regierung kürzlich grundsätzliche Eckpunkte eines Rahmenvertrags mit dem deutschen Energietechnikkonzern gebilligt.
Neue Kraftwerke: Siemens Energy soll Iraks Strominfrastruktur aufpäppeln
Bereits vor einigen Monate hatte das auf Energiethemen spezialisierte Portal „Utility Business MENA“ berichtet, dass Siemens Energy beim Bau neuer Kraftwerke im Irak unterstützen soll. Demnach soll Energy auch die Wartung von zwei bestehenden Kraftwerken übernehmen.
Bereits damals hatte der irakische Regierungschef Mohammed Shia‘ Al-Sudani die Bedeutung der Partnerschaft mit dem deutschen Konzern hervorgehoben. Diese sei „entscheidend für die Entwicklung der irakischen Energieinfrastruktur, die das Rückgrat aller Entwicklungssektoren bildet“, zitierte „Utility Business MENA“ den Politiker.
Hitzewelle im Irak: Stromnetz ging erst kürzlich in die Knie
Hintergrund: Erst vor wenigen Wochen war es wegen einer massiven Hitzewelle (teilweise bis zu 50 Grad Celsius) zu landesweiten Stromausfällen im Irak gekommen. Der Grund war offenbar die zu intensive Nutzung von Klimaanlagen und Ventilatoren zur gleichen Zeit. Hinzu kamen technische Defekte in einem wichtigen Kraftwerk.
Die Strominfrastruktur im dem Land ist auch wegen der verheerenden Kriege und Bürgerkriege der letzten Jahrzehnte sehr dürftig ausgebaut und größtenteils veraltet, was immer wieder zu erheblichen Protesten der Bevölkerung gegen die Regierung führt.
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