Siemens Aktie: Zahlen zum Geschäftsjahr am 12. November

Symbolbild, KI-generiert

Der Rückkauf umfasst seit Juli 5.218.107 Siemens-Aktien; Jefferies senkte die Einstufung trotz höherem Kursziel auf Halten.

Auf einen Blick:
  • 359.920 Aktien binnen einer Woche erworben
  • Jefferies hebt Kursziel auf 300 Euro
  • Mireo-Zugauftrag über zwei Milliarden Euro
  • Siemens und NVIDIA erweitern KI-Kooperation

Siemens hat gestern im Rahmen seines Aktienrückkaufs den Erwerb von 359.920 eigenen Aktien gemeldet. Die Käufe erfolgten vom 19. bis einschließlich 25. Oktober.

Seit dem Programmstart am 1. Juli wurden bis zum 25. Oktober insgesamt 5.218.107 Aktien zurückgekauft. Der Zwischenstand stammt aus einer Kapitalmarktmitteilung des Unternehmens.

Abstufung trotz höherem Kursziel

Jefferies stufte Siemens am 15. Oktober von Kaufen auf Halten herab. Gleichzeitig erhöhte das Analysehaus sein Kursziel von 277 auf 300 Euro.

Zur Begründung verwies Jefferies auf den hohen Auftragseingang im Geschäftsjahr 2026, der die Visibilität für das Geschäftsjahr 2027 stärke. Die positiven Wachstumsaussichten seien allerdings größtenteils in den Markterwartungen berücksichtigt. Als Risiko nannte das Haus unter anderem die Auftragsdynamik bei Digital Industries.

Großauftrag und erweiterte KI-Zusammenarbeit

Siemens Mobility erhielt am 15. Oktober einen Auftrag im Wert von über zwei Milliarden Euro. Auftraggeber sind die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen und der Regionalverband Großraum Braunschweig. Das Paket umfasst 113 dreiteilige Mireo-Plus-B-Batteriezüge sowie Instandhaltung und Depots.

Am Donnerstag meldeten Siemens und NVIDIA eine Erweiterung ihrer Zusammenarbeit bei industrieller KI. Gemeinsame Lösungen sollen unter anderem mehr Varianten beim Chipdesign ermöglichen. Vorgefertigte Stromversorgungsmodule von Siemens und Delta sollen die Realisierungszeit für die Strominfrastruktur von KI-Fabriken halbieren.

Bereits am 19. Oktober hatten Siemens und NVIDIA neue KI-Lösungen aus dem Erlanger Elektronikwerk vorgestellt. Laut Siemens könne der virtuelle Produktionsanlauf den Engineering-Aufwand um bis zu 85 Prozent senken. Eine agentenbasierte Produktionsplanung ermögliche Kosteneinsparungen von bis zu 20 Prozent.

Als nächster Unternehmenstermin ist für den 12. November die Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 angekündigt.

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