Siemens Aktie: Über eine Million Aktien seit 1. Juli

Siemens setzt sein Aktienrückkaufprogramm mit hohem Tempo fort und hat bereits über eine Million Anteile erworben. Der Kurs nähert sich dem Jahreshoch.

Auf einen Blick:
  • Wöchentlicher Rückkauf von 325.561 Aktien
  • Gesamtvolumen übersteigt eine Million Papiere
  • Kurs nähert sich 52-Wochen-Hoch an
  • Programm läuft bis Juli 2031

Siemens zieht sein Aktienrückkaufprogramm konsequent durch. Der Konzern meldet für die Woche vom 20. bis 26. Juli den Kauf von 325.561 eigenen Aktien. Die Mitteilung fällt in eine Phase, in der die Aktie spürbar zulegt.

Vierte Woche, über eine Million Aktien

Siemens kaufte die Papiere über die Handelsplattform Xetra zurück. Die gewichteten Durchschnittspreise lagen zwischen 265,505 und 270,933 Euro. Seit Programmstart am 1. Juli summiert sich das Volumen damit auf 1.140.911 Aktien.

Es handelt sich um die vierte Zwischenmeldung dieser Art. Der Vorstand hatte den Rückkauf bereits am 4. Mai beschlossen, der Aufsichtsrat stimmte am 12. Mai zu. Das Programm läuft bis längstens 31. Juli 2031 und deckt bis zu 70 Millionen Aktien im Gesamtwert von 6 Milliarden Euro ab.

Eine beauftragte Bank wickelt den Erwerb ausschließlich über den elektronischen Handel der Frankfurter Börse ab. Nach nicht einmal vier Wochen hat Siemens bereits über eine Million Aktien eingesammelt. Das Tempo zeigt: Der Konzern will das Volumen zügig abarbeiten.

Aktie nähert sich altem Hoch

Die Rückkäufe laufen in einem Umfeld steigender Kurse. Am Montag schloss die Siemens-Aktie bei 274,50 Euro, ein Plus von 1,12 Prozent. Damit fehlen nur noch 3,60 Prozent bis zum 52-Wochen-Hoch von 284,75 Euro, das der Titel Anfang Juli markiert hatte.

Auf Jahressicht steht ein Gewinn von 14,83 Prozent zu Buche. Das systematische Zurückkaufen eigener Aktien wirkt in der Regel stützend auf Kennzahlen wie den Gewinn je Aktie, weil sich die Zahl der ausstehenden Papiere verringert.

Die wöchentlichen Meldungen sind Pflicht nach der EU-Marktmissbrauchsverordnung. Für Anleger liefern sie vor allem ein Signal: Siemens führt Kapital in großem Stil an die Aktionäre zurück. Wie stark sich das langfristig im Kurs niederschlägt, hängt auch vom operativen Geschäft der kommenden Quartale ab.

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