Siemens hat sich gestern in einem festeren Marktumfeld erholt: Die Aktie stieg um 2,1%. Zugleich vergab Renfe an Siemens Mobility einen Auftrag über Hochgeschwindigkeitszüge im Wert von 1,218 Milliarden Euro. Das Siemens-Papier beendete den Handel bei 266,40 €.
Renfe bestellt Züge mit Wartung
Der von Reuters gemeldete Auftrag umfasst 30 Hochgeschwindigkeitszüge des Typs Velaro Novo. Zum Auftragsumfang gehört auch die Wartung der Fahrzeuge. Darüber hinaus kann Renfe zehn weitere Züge abrufen; diese sind als Option und nicht als feste Bestellung vereinbart.
Bei Siemens Mobility stand am Montag außerdem das Netz Nordwestfalen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Nahverkehr Westfalen-Lippe und Rock Rail stellte das Unternehmen das Design von 61 batterieelektrischen Mireo-Plus-B-Zügen vor. Diese sollen ab Dezember 2029 schrittweise die Diesel-Flotte ersetzen.
KI-Kooperation und nächste Geschäftszahlen
Siemens und NVIDIA kündigten am 22. Oktober eine Zusammenarbeit an, um industrielle KI voranzubringen. Die Ankündigung der beiden Unternehmen richtet sich damit auf den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Industrie.
Aus dem Analystenlager stammt eine zurückhaltendere Bewertung: Jefferies stufte Siemens Medienberichten zufolge am 15. Oktober von „Buy“ auf „Hold“ herab. Damit änderte das Analysehaus seine zuvor ausgesprochene Kaufempfehlung in eine Halteempfehlung.
Am Montag meldete Siemens zudem den Rückkauf von 359.920 eigenen Aktien für die vergangene Berichtswoche. Für den gesamten erfassten Rückkaufzeitraum bezifferte das Unternehmen die Zahl der erworbenen eigenen Aktien auf insgesamt 5.218.107.
Der nächste angekündigte Termin für Geschäftszahlen ist der 12. November 2026. Siemens will dann die Zahlen für das vierte Quartal sowie das vorläufige Ergebnis des Geschäftsjahres 2026 veröffentlichen.
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