Die Münchener haben heute Zahlen vorgelegt, die sich sehen lassen können. Der Nettogewinn im ersten Quartal belief sich auf 2,03 Milliarden Euro und übertraf damit die Analystenschätzungen von 1,60 Milliarden Euro deutlich. Zwar liegt der Wert unter dem Vorjahresquartal mit 3,71 Milliarden Euro, doch die Währungseffekte belasten weiterhin. Entscheidend ist jedoch die operative Stärke.
Der Umsatz legte auf vergleichbarer Basis um 8 Prozent auf 19,14 Milliarden Euro zu. Alle Industriebereiche trugen zum Wachstum bei. Der Auftragseingang stieg auf 21,37 Milliarden Euro, was einer Book-to-Bill-Ratio von 1,12 entspricht. Das bedeutet schlicht, dass mehr bestellt als ausgeliefert wurde. Ein klares Signal für die kommenden Quartale.
Die Prognose steigt und die Geschäfte laufen
Besonders interssant ist die Anhebung der Gewinnprognose. Siemens erwartet nun einen Gewinn je Aktie zwischen 10,70 und 11,10 Euro für das Geschäftsjahr 2026, zuvor lag die Spanne bei 10,40 bis 11,00 Euro. Das Industriegeschäft lieferte mit 2,90 Milliarden Euro Gewinn und einer Marge von 15,6 Prozent ab. Analysten hatten lediglich 2,64 Milliarden Euro erwartet.
Smart Infrastructure verzeichnete mit 7,17 Milliarden Euro einen Rekordauftragseingang im Quartal. Digital Industries wuchs in allen Regionen, besonders stark in China und den USA. Die Münchener haben offensichtlich ihre Hausaufgaben gemacht und profitieren von der globalen Nachfrage nach Automatisierung und Infrastruktur.
Nach diesem Start ins Geschäftsjahr dürfte die Aktie weiteren Rückenwind bekommen. Die operative Stärke ist da, die Auftragsbücher sind voll. Anleger sollten Siemens jetzt auf dem Schirm haben.
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