Shelly Group Ad Aktie: Schneider Electric plant Übernahme

Symbolbild, KI-generiert

Die Gründer wollen ihre Anteile andienen; ein Abschluss ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen, vorbehaltlich der Genehmigungen.

Auf einen Blick:
  • Barangebot von 70 Euro je Aktie
  • Shelly mit rund 1,2 Milliarden Euro bewertet
  • Gründer halten gemeinsam rund 57 Prozent
  • Abschluss im ersten Quartal 2027 geplant

Der französische Industriekonzern Schneider Electric SE strebt die vollständige Übernahme der Shelly Group SE an. Wie die Unternehmen heute bekanntgaben, beabsichtigt Schneider Electric über die mittelbare Tochtergesellschaft SE 2026 A SAS ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche ausstehenden Aktien abzugeben. Die Offerte beläuft sich auf 70,00 Euro je Aktie in bar.

An den Finanzmärkten sorgte die Ankündigung für deutliche Bewegung. Im heutigen Handel kletterte der Kurs der Shelly-Aktie um 3,5 Prozent auf 67,40 Euro, nachdem das Papier am gestrigen Mittwoch bei 65,10 Euro aus dem Handel gegangen war. Mit dem Barangebot wird der Spezialist für Smart-Home-Lösungen insgesamt mit rund 1,2 Milliarden Euro bewertet.

Gründer unterstützen den Zusammenschluss

Im Vorfeld der geplanten Übernahme haben die Parteien bereits ein verbindliches Investment Agreement unterzeichnet. Der Verwaltungsrat der Shelly Group SE bewertet das Vorhaben nach vorläufiger Prüfung als vorteilhaft für das Unternehmen, die Aktionäre und die Belegschaft.

Rückendeckung erhält der Vorstoß zudem aus dem Kreis der Hauptanteilseigner. Laut der Nachrichtenagentur Reuters unterstützen die beiden Gründer Dimitar Dimitrov und Svetlin Todorov die Transaktion. Beide halten gemeinsam rund 57 Prozent des Kapitals und wollen ihre Anteile andienen. Dennoch setzt der Bieter eine hohe Hürde: Das Übernahmeangebot soll unter anderem an eine Mindestannahmeschwelle von 95 Prozent gekoppelt werden.

Zeitplan und behördliche Genehmigungen

Trotz der erzielten Grundsatzeinigung besteht aktuell noch kein formal laufendes Angebot am Markt. Die Transaktion ist zu diesem Zeitpunkt weder bei der bulgarischen Finanzaufsicht FSC registriert noch offiziell veröffentlicht worden.

Schneider Electric rechnet damit, dass die bulgarische Aufsichtsbehörde die Angebotsunterlagen Ende November oder Anfang Dezember 2026 freigeben wird. Vorbehaltlich sämtlicher regulatorischer Genehmigungen und der Erfüllung aller Vollzugsbedingungen soll die vollständige Übernahme im ersten Quartal 2027 abgeschlossen werden.

Abseits der Übernahmepläne baut das Unternehmen zudem sein Portfolio weiter aus: Erst vor wenigen Wochen hatte Shelly mit der Shelly Camera eine eigene Innenkamera für das hauseigene Gebäudeautomations-System vorgestellt.

Shelly-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Shelly-Analyse vom 24. September liefert die Antwort:

Die neusten Shelly-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Shelly-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Shelly: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)