In den sozialen Medien verbreitet sich dieser Tage ein Aufruf zum Boykottaufruf gegen Shell im Zeitraum vom 10. März bis zum 10. April 2026. Damit soll der Konzern gezwungen werden, die Spritpreise zu senken. Wie das Portal „web.de“ unter Verweis auf Erkenntnisse der Faktenchecker von Mimikama berichtet, steht hinter der Aktion allerdings kein Verband und keine sonstige Organisation.
Das ist an sich erstmal kein Problem, da Boykottaufrufe auch von Einzelpersonen grundsätzlich zulässig sind. Der gegenwärtige Fall arbeitet jedoch offenbar mit irreführenden Angaben. So soll auf eine erfolgreiche ähnliche Aktion in Kanada verwiesen werden, für die es jedoch keine belastbaren Belege gibt.
Shell auf der Gewinnerseite?
Skeptisch stimmt ebenfalls, dass die Nachricht wie ein typischer Kettenbrief aufgebaut ist und zum Verteilen an möglichst viele Kontakte aufruft. Besonders seriös scheint das Ganze nicht zu sein und die Erfolgsaussichten dürfen wohl als gering betrachtet werden.
Günstigere Spritpreise deuten sich dennoch an, da die Bundesregierung nach österreichischem Vorbild nur noch eine Preiserhöhung an den Zapfsäulen täglich zulassen will. Damit und mit der Freigabe strategischer Ölreserven sollen die Effekte des Irankriegs für die Verbraucher abgefedert werden. Trotz solcher Überlegungen gilt Shell weiterhin als Gewinnerin der höheren Öl- und Gaspreise.
Die Shell-Aktie legt zu
Shell Aktie Chart
Zu diesem Schluss scheinen auch die Anteilseigner zu kommen, welche die Shell-Aktie munter in die Höhe befördern. Am Mittwoch ging der Titel mit 37,50 Euro aus dem Handel und damit rund 18 Prozent höher als zu Jahresbeginn. Der Titel notiert mittlerweile auf einem neuen 5-Jahres-Hoch und so die Ölpreise weiter steigen, dürfte es noch Luft nach oben geben.
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