Die Zahlen von Shell enttäuschen auf ganzer Linie. Der Quartalsgewinn liegt mit 3,3 Milliarden Dollar spürbar unter den Erwartungen der Analysten, die mit 3,5 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet das einen Rückgang von 11 Prozent. Niedrigere Ölpreise machen dem weltgrößten Flüssiggas-Händler zu schaffen.
Immerhin zeigt sich ein Lichtblick beim operativen Cashflow. Hier kamen 9,44 Milliarden Dollar zusammen, deutlich mehr als die erwarteten 7,87 Milliarden Dollar. Allerdings ist auch das ein erheblicher Rückgang gegenüber den 13,16 Milliarden Dollar aus dem Vorjahresquartal. Shell hält dennoch am Aktienrückkaufprogramm fest und will in den nächsten drei Monaten erneut 3,5 Milliarden Dollar in eigene Aktien investieren.
Die Dividende bleibt stabil bei 0,744 Dollar
Für Anleger gibt es wenigstens bei der Ausschüttung keine bösen Überraschungen. Shell zahlt eine Quartalsdividende von 0,744 Dollar je ADS, zahlbar am 30. März. Der Ex-Tag ist der 20. Februar, der Record-Tag ebenfalls der 20. Februar. Das Unternehmen versucht damit, die Aktionäre bei der Stange zu halten, auch wenn die Geschäftszahlen schwächeln.
Die Frage ist jetzt, ob Shell mit diesem Kurs durchkommt. Die Zahlen zeigen eindeutig, dass der Druck auf die Margen zunimmt. Wenn die Ölpreise nicht bald wieder anziehen, wird es schwer, das Niveau zu halten. Anleger sollten genau beobachten, wie sich die Lage in den kommenden Quartalen entwickelt. Die nächsten Monate werden zeigen, ob Shell die Kurve noch kriegt oder ob hier eine längere Durststrecke bevorsteht.
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