Die Shell-Aktie klettert zum Wochenbeginn auf ein neues Allzeithoch bei 41 Euro. Hat der Kurs des europäischen Öl- und Gaskonzerns noch weiteres Potenzial?
Hohe Preise und ein großes Aktienrückkaufprogramm
Shell ist dieser Tage einer der größten Profiteure des sprunghaften Anstiegs der Öl- und Gaspreise. Trotz der Rekordkurse sehen viele Experten noch etwas Luft nach oben.
Rund die Hälfte der Analysten raten aktuell zum Kauf der Shell-Aktie, während die andere Hälfte zum Halten rät. Ein Verkauf wird derzeit von kaum einem namhaften Analysehaus empfohlen.
Shell setzt massiv auf das hochprofitable Geschäft mit Flüssigerdgas (LNG), in dem Shell Weltmarktführer ist. Da Europa und Asien 2026 weiterhin eine hohe Nachfrage nach Energiesicherheit haben, sprudeln hier die Gewinne.
Zudem hat der Energiekonzern Anfang Februar 2026 ein neues Aktienrückkaufprogramm gestartet, das bis Mai 2026 läuft. Die fortlaufende Vernichtung von Aktien stützt den Kurs pro verbleibender Aktie.
Ein sicherer Hafen
In puncto Gewinnausschüttungen gehört Shell nicht zu den attraktivsten Energietiteln an der Börse. Andere Öl- und Gaskonzerne zahlen zum Teil wesentlich höhere Dividenden.
Aber Shell ist weiterhin eines der besten defensiven Qualitätsinvestments der Welt. Sofern die Weltwirtschaft keine schwere Rezession erleidet und die geopolitische Lage im Nahen Osten die Produktion nicht dauerhaft schädigt, dürfte der Kursanstieg der Shell-Aktie mittelfristig weitergehen.
Anleger, die sich derzeit gerne in „sichere Häfen“ retten, haben mit der Shell-Aktie weiterhin einen sehr guten Anker.
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