Shell Aktie: Sawan beerdigt Erneuerbare-Projekte

Shell verkauft Offshore-Windparks und kehrt zu Öl und Gas zurück. Der Aktienkurs leidet unter fallenden Rohölpreisen und geopolitischen Entwicklungen.

Auf einen Blick:
  • Verkauf von Offshore-Windparks geplant
  • Fokuswechsel zurück zu Öl und Gas
  • Aktienkurs fällt auf 34,37 Euro
  • Zwischendividende Ende Juni 2026

Shell beerdigt seine grünen Ambitionen. Konzernchef Wael Sawan trennt sich von den letzten großen Erneuerbare-Energien-Projekten. Der Fokus liegt wieder voll auf Öl und Gas. An der Börse kommt dieser Strategiewechsel derzeit allerdings nicht gut an.

Der Ölriese bereitet den Verkauf seiner Offshore-Windparks vor. Berater von Rothschild & Co. sowie PJT Partners steuern den Prozess. Der Deal könnte mehr als eine Milliarde US-Dollar einbringen. Ein formeller Verkaufsprozess startet voraussichtlich Ende 2026. Der Abschluss ist für das Folgejahr geplant.

Dieser Schritt markiert das Ende einer Ära. Zuvor stieß Shell bereits sein europäisches Onshore-Geschäft ab. Auch das indische Unternehmen Sprng Energy verließ das Portfolio. Sawan trimmt den Konzern seit seinem Amtsantritt Anfang 2023 konsequent auf Rendite. Die einstigen Pläne zum weltgrößten Stromproduzenten liegen auf Eis.

Neue Wege in China

Parallel dazu baut die Mobilitätssparte ihr Geschäft um. Shell Recharge eröffnete am Dienstag ein gemeinsames Labor mit dem Partner SINEXCEL in Shenzhen. Die Unternehmen entwickeln dort Ultraschnellladesysteme und Megawatt-Ladetechnik für Nutzfahrzeuge. Finanzielle Details oder konkrete Produktzusagen fehlen in der Absichtserklärung bisher. Das Labor dient primär der Forschung.

Ölpreis drückt auf den Kurs

An der Börse dominiert aktuell das makroökonomische Umfeld. Die Shell-Aktie rutschte am Donnerstag auf 34,37 Euro ab. Damit summiert sich das Minus der vergangenen sieben Tage auf über sieben Prozent. Ein RSI-Wert von 29,8 signalisiert mittlerweile einen technisch überverkauften Zustand.

Hauptgrund für die Talfahrt ist der schwache Rohölpreis. Ein Friedensabkommen zwischen den USA und Iran stellt die Öffnung der Straße von Hormus in Aussicht. Diese geopolitische Entspannung verspricht ein größeres globales Ölangebot. Das drückt die Bewertungen im gesamten Energiesektor massiv nach unten. Ein ausgesetztes Aktienrückkaufprogramm belastet die Stimmung zusätzlich.

Aktionäre blicken nun auf das Monatsende. Am 29. Juni 2026 zahlt Shell die Zwischendividende für das erste Quartal aus. Je nach gewählter Währung fließen 0,3381 Euro je Aktie auf die Konten. Diese Ausschüttung bietet Investoren zumindest einen kleinen Puffer in einer schwachen Marktphase.

Shell-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Shell-Analyse vom 18. Juni liefert die Antwort:

Die neusten Shell-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Shell-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Shell: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)