Shell-Aktie: Runter vom Gas!

Der Energiekonzern Shell sieht sich durch den Irankrieg mit Lieferausfällen und Produktionsrisiken konfrontiert, während Analysten vor einer Überhitzung der Aktie warnen.

Auf einen Blick:
  • Kriegsfolgen führen zu abgesagten Gaslieferungen
  • Angriff auf wichtige GTL-Anlage Pearl
  • Steigende Kosten trotz hoher Ölpreise
  • Analysten warnen vor überkaufter Aktie

Steigende Ölpreise infolge des Irankriegs wurden von den Märkten zunächst als ein positives Signale für die Shell-Aktie interpretiert. Der Kurs kann sich noch immer sehen lassen. In der vergangenen Woche konnte oberhalb von 40 Euro ein frisches 52-Wochen-Hoch markiert werden. Doch die Kauflaune zeigt erste Risse.

Die Krise im Nahen Osten spitzt sich immer weiter zu und Shell bleibt davon nicht unberührt. Besonders das wichtige Gasgeschäft nimmt immer offensichtlicher Schaden. Mehrere Lieferungen sagte Shell unter Verweis auf höhere Gewalt bereits ab. Dazu kam kürzlich dann auch noch ein Angriff auf Pearl GTL, eine der größten Gas-zu-Flüssigkeit-Anlagen auf dem Planeten.

Krisenzeiten bei Shell?

Immer sichtbarer wird, dass die Krise auch für Shell die Kosten in die Höhe treibt. Für Anleger stellt sich nun die Frage, ob dies durch höhere Margen im Ölgeschäft aufgefangen werden kann Außerdem gibt es Warnungen von Analysten, laut denen die Aktie bereits überkauft sei. Damit liefern auch die Börsen Warnsignale.

Shell Aktie Chart

Endgültig verabschieden wollen die Bullen sich noch nicht. Die Shell-Aktie hielt sich heute Morgen mit 39,28 Euro auf einem ausgesprochen hohen Niveau. Allerdings gab es rote Vorzeichen und Verluste von 0,5 Prozent bis zum Handel am Vormittag zu sehen. Nach Rallyemodus sieht das nicht aus, obschon der Ölpreis munter weiter in die Höhe schnellt.

Gefährliche Entwicklungen

Noch kam es bei Shell zu keiner allzu dramatischen Entwicklung. Gezeigt hat sich in den letzten Tagen aber, wie angreifbar und anfällig der Konzern in der Krise ist. Je länger der Krieg anhält und je länger die Lieferketten gestört sind, desto größer wird auch die Gefahr hinsichtlich nachhaltiger Schäden bei Shell. Schon jetzt dürfte es eine ganze Weile dauern, bis die Produktion im Falle eines Waffenstillstands wieder vollständig hochgefahren werden kann.

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