Die Lage für Shell spitzt sich dramatisch zu. Nach iranischen Raketenangriffen auf die Ras Laffan-Anlage in Katar steht die Produktion in der weltgrößten Gas-zu-Flüssigkeit-Anlage Pearl GTL komplett still. Eine der beiden Produktionslinien wurde bei den Angriffen am Mittwoch beschädigt. Das Feuer konnte zwar schnell gelöscht werden und alle Mitarbeiter sind in Sicherheit, doch die wirtschaftlichen Folgen sind erheblich.
Pearl GTL ist keine kleine Nummer. Die Anlage kann normalerweise bis zu 1,6 Milliarden Kubikfuß Gas pro Tag verarbeiten und in 140.000 Barrel Gas-zu-Flüssigkeit-Kohlenwasserstoffe umwandeln. Shell hält 100 Prozent der Anteile an dieser strategisch wichtigen Anlage. Bereits vor dem Angriff lief die Produktion allerdings auf Sparflamme, weil die Blockade der Straße von Hormuz die Exporte massiv einschränkte.
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Doppelter Schlag für die Energieversorgung
Die Situation wird noch brisanter, wenn man den Gesamtkontext betrachtet. QatarEnergy, der staatliche Energiekonzern, meldete am Donnerstag weitere erhebliche Schäden am Ras Laffan-Komplex. Dort befindet sich nicht nur Pearl GTL, sondern auch die weltweit größte Exportanlage für Flüssigerdgas. Der iranische Angriff trifft damit gleich mehrere kritische Punkte der globalen Energieversorgung.
Für Shell bedeutet der Produktionsstopp einen empfindlichen Ausfall. Wie lange die Reparaturen dauern und wann die Anlage wieder hochgefahren werden kann, ist völlig offen. Anleger sollten sich auf weitere negative Nachrichten einstellen. Die geopolitischen Spannungen in der Region zeigen einmal mehr, wie verwundbar selbst die größten Energieanlagen sind.
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