Shell-Aktie: Öl-Schock treibt – geht die Rally erst richtig los?

Steigende Ölpreise, neue Deals mit Venezuela und Aktienrückkäufe stützen Shell – doch geopolitische Risiken könnten die Rally schnell drehen

Auf einen Blick:
  • Shell-Aktie: Steigende Ölpreise durch geopolitische Spannungen treiben Gewinne im Energiesektor
  • Shell sichert sich neue Öl- und Gasprojekte in Venezuela
  • Aktienrückkäufe stützen den Kurs zusätzlich
  • Operative Probleme im China-Joint-Venture belasten kurzfristig
  • Mit KGV um 13 und Dividende über 3 % bleibt die Bewertung moderat

Die Aktie von Shell setzt ihre Aufwärtsbewegung fort und notiert mit rund 3.133 GBX nahe eines Mehrjahreshochs. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von über 14 %, getragen vor allem von steigenden Energiepreisen und stabilen Unternehmenskennzahlen.

Der wichtigste Treiber kommt derzeit vom Ölmarkt. Der Konflikt im Nahen Osten hat den Preis für Brent-Öl über 90 Dollar je Barrel steigen lassen und sorgt für Inflationsängste sowie Angebotsrisiken. Analysten halten sogar Preise von 120 Dollar oder mehr für möglich, sollte die Krise anhalten.

Shell Aktie Chart

Davon profitieren große Ölkonzerne wie Shell unmittelbar.

Parallel treibt der Konzern seine internationale Expansion voran: Neue Öl- und Gasabkommen mit Venezuela sollen unter anderem Offshore-Gasprojekte entwickeln und könnten mittelfristig zusätzliche Produktionsquellen erschließen.

Auf der operativen Seite gibt es jedoch auch Gegenwind. In China musste ein großes petrochemisches Joint Venture wegen Rohstoffproblemen einen Steamcracker vorübergehend stilllegen.

Insgesamt bleibt das Umfeld für Shell freundlich: hohe Energiepreise, Aktienrückkäufe und eine Dividendenrendite von über 3 %. Kurzfristig dürfte der Ölpreis der entscheidende Faktor bleiben.

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